Hunde sind seit Generationen beliebte Haustiere und gelten nicht umsonst als der beste Freund des Menschen. Ob in der Stadt oder auf dem Land, es werden immer mehr Hunde angetroffen. Doch du solltest dir die Entscheidung für oder gegen einen Hund nicht zu leicht machen. Denn leider ist es oft so, dass leichtfertig angeschaffte Tiere nach einer Weile zur Belastung werden. Und wer möchte seinen Hund schon gerne wieder abgeben müssen?
Was man vor der Anschaffung eines Hundes bedenken muss
Einen Hund solltest du dir, genau wie jedes andere Tier auch, nicht aus einer Laune heraus anschaffen. Stattdessen sollte jeder potenzielle Hundebesitzer sorgfältig über die Folgen nachdenken und sich umfassend informieren. Es gilt, nicht nur die Entscheidung für oder gegen einen Hund zu treffen. Auch welche Rasse zu dir und den Bedingungen in deinem eigenen Umfeld passt, solltest du bedenken. In dem Beitrag "Welcher Hund passt zu mir?" findest du eine erste Entscheidungshilfe, welche Hunderasse für wen geeignet ist. Auf unseren Hunderasseseiten kannst du nähere Informationen zu den verschiedenen Hunderasse finden. Nach der Wahl einer bestimmten Rasse, steht noch die Entscheidung an, ob es ein Welpe oder ein älterer Hund sein soll? Außerdem musst du dir überlegen, wo du dein neues Familienmitglied kaufen möchtest.
Der Hund braucht je nach seinen Bedürfnissen eine adäquate Umgebung. Und er beeinflusst den Alltag des Halters mehr, als du vielleicht zunächst denkst.
Die Kosten für einen Hund
Die Erstausstattung eines Hundes muss nicht sehr kostenintensiv sein. Näpfe, Körbchen, Leine und Spielzeug sind überall für kleines Geld zu haben. Wenn du nicht die Luxusausstattung kaufen möchtest, dann reichen ca. 100-200€ vollkommen aus. Hier kommst du direkt zu einer Auflistung für die Erstausstattung deines vierbeinigen Freundes.
Auch die laufenden monatlichen Kosten wie der Verbrauch an Hundefutter und die Kosten für die Hundesteuer lassen sich gut kalkulieren. Sie hängen stark von deinem Wohnort und der Rasse und damit Größe deines Hundes ab und variieren damit deutlich.

Egal ob kleiner oder großer Hund, alter oder junger, Hunde können durchaus teuer sein. Denn die Kosten für den Tierarzt werden oft nicht mit einkalkuliert. Sind die Aufwendungen für Impfungen und Routineuntersuchungen noch relativ überschaubar, kann es im Krankheits- oder Verletzungsfall richtig teuer werden. Es muss also gesichert sein, dass es ein relativ großes finanzielles Polster gibt. Vor allem außerhalb der Wohnung kann viel passieren und du oder dein Hund müssen noch nicht einmal schuld sein: ein unangeleinter Hund, der deinen eigenen angreift, etwas, was der Hund versehentlich frisst oder ein unvorsichtiger Radfahrer können schnell einen Gang zum Tierarzt auslösen. Das lässt sich nicht planen und je nach Verletzungsart kann eine nötige Operation sehr ins Geld gehen. Um finanzielle Engpässe zu umgehen, bietet es sich an, im Vorfeld die richtige Hundeversicherung abzuschließen.
Hier kommst du direkt zu unserem umfassenden Ratgeber rund um die Kosten für deinen Hund.Das Umfeld des Hundes
Jeder Hund braucht ein passendes Umfeld. Hast du nur eine kleine Wohnung, ist die Anschaffung eines großen Hundes keine gute Idee. Ist dein Weg zum nächsten Park weit, solltest du keine bewegungsfreudige Hunderasse wählen.
Bei Mietwohnungen muss grundsätzlich erst einmal abgeklärt werden, ob Hundehaltung in dem Mietshaus zugelassen ist. Im Gegensatz zu Kleintieren kann der Vermieter Hundehaltung verbieten. Denn diese benutzen auch das Treppenhaus, welches nicht Gegenstand eines Mietvertrags ist. Ist Hundehaltung erlaubt, muss man bei der Hundewahl trotzdem die Nachbarn berücksichtigen. Es gibt Rassen, die sich nur sehr schwer vom Kläffen oder Bellen abbringen lassen. Das kann in einem eher hundefeindlichen oder sehr ruhigen Umfeld für Ärger mit Nachbarn und dem Vermieter sorgen.
Auch die eigene körperliche Konstitution sollte nicht unbeachtet bleiben. Bist du eher der sportbegeisterte Outdoor-Typ, der gerne stundenlang mit seinem Hund in der Natur verbringt? Oder bist du eher der gemütliche Couch-Sitzer, der es gerne ruhig angehen lässt? Du solltest bedenken, dass dein Hund dich viele Jahre lang begleitet, er wächst und altert schlussendlich aber auch mit den gleichen Gebrechen wie du. Wohnst du in einem Miethaus ohne Fahrstuhl, muss du bedenken, dass es vielleicht gegen Ende des Hundelebens Zeiten gibt, in denen er die Treppe auch mal hochgetragen werden muss. Wenn das derzeit mit einem Welpen noch kein Problem ist, muss du aber ehrlich sein, ob du dir das bei einem ausgewachsenen Tier auch in zehn Jahren noch zutraust.
Der Hund verändert das Leben des Halters
Wenn du dir einen Hund anschaffst, zieht ein neues Familienmitglied ein, welches in der ganzen Wohnung präsent sein wird. Und dein neuer vierbeiniger Freund hat vielleicht nicht das gleiche Reinheits- und Ordnungsbedürfnis wie du. Gerade bei großen Hunden kann im Überschwang der Gefühle schon einmal etwas kaputt gehen. Und ob du ihn zum Wegräumen seiner Spielsachen erziehen kannst, halte ich für fraglich.

Wer einen Hund hat, der trägt für ihn große Verantwortung, denn er hat Bedürfnisse, die erfüllt werden müssen. Mit jedem Hund, egal ob groß oder klein, musst du mindestens dreimal am Tag Gassi gehen. Und das unabhängig davon, ob es eine warmen Sommernacht ist, oder ob es bei minus acht Grad am frühen Morgen stürmt. Ausnahmen gibt es nicht! Der Hund strukturiert zwangsläufig den Alltag des Halters. Auch das Aufstellen eines Katzenklos als Notlösung hilft nicht. Die wenigsten Hunde können daran gewöhnt werden. Und selbst wenn, ist dies nur eine Notlösung. Das Gassi gehen dient dem Hund nicht nur zum Stillen seiner Bedürfnisse, sondern ist auch wichtig für seine Ausgeglichenheit.
Bedenke auch, dass du deinen neuen Mitbewohner nicht für einen längeren Zeitraum alleine lassen kannst. Verlässt du die Wohnung für eine längere Zeitspanne als einen üblichen Arbeitstag, muss du ihn entweder mitnehmen können, oder jemanden haben, der mit dem Tier zumindest Gassi geht. Besonders im Urlaub ist das wichtig, denn nicht jedes Hotel erlaubt einen Hund mitzubringen. Dann musst du entscheiden, wohin mit deinem vierbeinigen Freund.
Abgesehen vom Gassi gehen und den Fütterungen braucht ein Hund weiterhin viel Aufmerksamkeit. Es muss immer wieder Zeit sein, sich um den Hund zu kümmern, ihn zu fordern und zu fördern. Denn du bist für deinen Hund die wichtigste Bezugsperson! Ideal ist es natürlich, wenn du ihn nicht acht oder mehr Stunden alleine lassen musst, sondern ihn mit ins Büro nehmen kannst. Geht das nicht, muss du nach der Arbeit um so mehr und intensiver Zeit für ihn einplanen zum Spielen und für die Fellpflege.
Die Vorbereitungsphase auf einen Hund kann ein Indiz dafür sein, ob genug freie Zeit vorhanden ist. Es ist nicht damit getan sich mit der Finanzierung und den Gassizeiten zu beschäftigen. Vielmehr musst du dir einiges an Vorwissen aneignen. Jede Hunderasse hat bestimmte Eigenschaften, die bei der Wahl des Hundes eine entscheidende Rollen spielen. Wer noch keinen Hund hatte muss lernen, ihn zu verstehen, das Verhalten und die Körpersprache zu deuten. Auf unseren Seiten zur Hundeerziehung findest du dazu viele hilfreiche Tipps. Vor allem, wenn es ein Welpe sein soll, ist es unabdingbar, sich ausgiebig mit der Erziehung des Hundes zu beschäftigen. Den Start noch vor dem Einzug deines kleinen Lieblings können Bücher wie dieses zur Welpenerziehung machen. Findest du nicht einmal dazu Zeit, hast du leider auch keine Zeit für den Hund.
Die Wahl der Rasse
Ist die Entscheidung für einen Hund gefallen, steht die Wahl der Rasse an. Diese Entscheidung muss wirklich mit Bedacht getroffen werden, denn es gibt kaum ein anderes Haustier, bei der die Rasse eine so gravierende Rolle spielt. Die Charaktereigenschaften der unterschiedlichen Hunderassen sind noch entscheidender als die unterschiedlichen Farben und Größen.
Beispielsweise können einige Rassen als Familienhunde ausgeschlossen werden. Ist ein kleines Kind im Haus oder ein Baby geplant, brauchst du unbedingt eine sehr gutmütige Rasse und keine, die relativ schnell zuschnappt. Hier findest du eine Übersicht über familientaugliche Hunde. Die Größe ist ebenfalls wichtig, denn auch wenn das Kind in Begleitung eines Erwachsenen mit dem Hund Gassi geht, sollte es ein Exemplar sein, welches das Kind auch festhalten kann.

Selbst wenn es kein Familienhund werden soll, ist die Rasse nicht einerlei. Wer viel Sport treibt, bspw. Joggen oder Radfahren, sollte eher nach einer Rasse Ausschau halten, die viel Bewegung braucht. Und andersherum. Denn wenn du dir eine der bewegungsfreudigen Rassen aussuchst, dann musst du dir bewusst machen, dass du in Zukunft viel in Bewegung sein musst.
Älteren Menschen sind gemütliche und meist kleinere Hunde zu empfehlen. Zum einen sind große Hunde schwerer zu halten, wenn sie doch mal an der Leine zerren und zum anderen darfst du das Gewicht des regelmäßig zu kaufenden Hundefutters nicht vergessen. Eine kleine Hunderassen heißt aber nicht automatisch, dass es ein ruhiger oder einfacher Hund ist! Denn trotz seiner Größe ist zum Beispiel ein Dackel oder Jack Russel Terrier ein Jagdhund, der viel Auslauf und Bewegung braucht, um ausgeglichen zu bleiben. Du solltest deine Hunde immer nach ihren Eigenarten behandeln, damit sie dir Freude bereiten und nicht krank werden.
Die eigenen persönlichen Eigenschaften und Erfahrungen dürfen ebenfalls nicht außer Acht gelassen werden. Einige Rassen sind nur mit viel Einsatz und klarer Führung gut zu erziehen. Hattest du noch nie einen Hund, solltest du derartige Rassen vermeiden. Zwar gibt es keinen typischen Anfängerhund, aber etliche Rassen, die Hundeerfahrung quasi voraussetzen oder auch für Hundeanfänger zu empfehlen sind. Egal für welche Rasse du dich entscheidest, solltest du gerade als Hunde-Neubesitzer unbedingt in eine Hundeschule gehen. Das hilft dir in der Kommunikation mit deinem vierbeinigen Freund und verschafft euch beiden ein entspannteres und zufriedeneres Zusammenleben.
Der Kauf des Hundes
Wenn du dich über die für dich geeignete Rasse informiert hast, ist es an der Zeit zu schauen, woher du deinen Hund bekommst. Die Tierheime in deiner Umgebung sind immer ein guter erster Anlaufpunkt. Diese bieten oftmals auch eine Beratung an, welcher Hund zu dir passen könnte. Außerdem kennen die Mitarbeiter dort die zu vermittelnden Tiere ziemlich genau. So kannst du sicher sein, dass sie dir als Hundeanfänger keinen "Problemhund" anvertrauen. Auch in Hundeschulen kannst du nachfragen. Sie kennen viele Hundebesitzer und Züchter und können dir hilfreiche Tipps geben, wo du deinen Hund kaufen kannst.

Soll es eine ganz bestimmte Rasse sein, kommst du nicht umhin, dich nach einem Züchter umzusehen. Besonders Anfänger sollten nicht einfach irgendeinen Hund bei irgendeinem Züchter kaufen, sondern sich im Vorfeld über Rasse und Züchter informieren. Ein paar Tipps für den Welpenkauf findest du beispielsweise bei Tasso. So weißt du gleich, worauf du achten solltest. Ein guter Züchter ist zwar teurer, bietet aber die klaren Vorteile nur gesunde, gut sozialisierte Tiere abzugeben.
Nachdem du dich für die Rasse entschieden hast, musst du noch überlegen, ob es ein Welpe oder ein ausgewachsener Hund sein soll. Einen Welpen kannst du von Anfang an durch Erziehung formen. Allerdings haben Welpen wie alle jungen Lebewesen einen ausgeprägten Spieltrieb. Zumindest im ersten Jahr brauchen sie mehr Aufmerksamkeit, Zeit und Erziehung als ein älterer Hund. Und es geht sicherlich auch mehr kaputt. Gerade ein älterer Hund aus dem Tierheim kann schon anerzogene Macken haben, die schwer abzugewöhnen sind. Solche Hunde sind dann eher etwas für erfahrenere Hundehalter.
Die Wahl des Züchters
Den Züchter solltest du dir sorgsam aussuchen. Zunächst ist es nicht schwer, sich im Internet Listen von Züchtern der gewünschten Rasse zu suchen. Nun musst du die guten von den weniger guten Züchtern oder Verkäufern unterscheiden. Tipps von erfahrenen Hundehaltern, Mitarbeitern in Tierheimen, Hundeschulen oder im Tierfutterladen können dir am Anfang helfen.
Es gibt einige Dinge, an denen du einen guten Züchter oder Verkäufer erkennst.
Ein seriöser Verkäufer verkauft seine Welpen nicht über das Internet oder über eine Art Onlineshop. Man bestellt einen Hund nicht wie in einem Onlinehandel, es handelt sich schließlich um ein Lebewesen!
Jeder Verkäufer, der einen Besuch bei sich zu Hause ablehnt, ist von vorn herein auszuschließen. Besuchst du den Verkäufer, kannst du dir ein Bild von den Lebensumständen des Welpen machen. Du solltest auch die Möglichkeit haben, alle Welpen aus dem Wurf zu sehen, ebenso das Muttertier. Sehen alle Tiere gesund und munter aus, ist das ein erstes gutes Zeichen. Das Welpenzimmer solltest du dir ebenfalls anschauen (dürfen), nur um sicher zu gehen, dass die Tiere nicht nur für die Präsentation herausgeputzt wurden.
Der Verkäufer soll sich Zeit nehmen und über die Hunderasse noch einmal aufklären, ebenso über die Besonderheiten des speziellen Welpens.
Die Erziehung des Hundes sollte ebenso besprochen werden wie die Lebensumstände des Käufers. Denn ein guter Verkäufer gibt keinen Welpen an jemanden ab, den er für unfähig hält, ihn zu halten.
Generell sollte der Verkäufer auch auf einen zweiten Besuch zur Abholung bestehen und einem den Welpen nicht sofort mitgeben, selbst wenn er das Mindestalter von acht Wochen bereits erreicht hat.
Die Wahl des Hundes
Einen Hund kauft man nicht von der Stange. Es gibt ein paar einfache Faktoren, die du bei der Wahl des konkreten Hundes oder Welpens berücksichtigen solltest, bevor du dich festlegst. Du kannst den Hund zum Teil selbst untersuchen. Den Pflege- und Ernährungszustand siehst du mit Blick auf Fell und Körper sofort, ebenso, ob die Augen glänzen oder trüb sind.
Der junge Hund sollte auch munter sein, sich gut mit den anderen Hunden verstehen und zutraulich sein. Allgemein sollte jede Angabe des Züchters oder Verkäufers über den Welpen auch für einen Laien überprüfbar sein, oder zumindest gut erklärt werden können. Weiterhin ist wichtig, sich Untersuchungsdaten zeigen und erklären zu lassen. Die Gesundheitsdaten der Elterntiere sind ebenfalls wichtig, besonders die Ergebnisse der Untersuchungen auf Hüftgelenksdysplasie und Ellenbogendysplasie. Beides sind Erkrankungen, die bei einigen Hunderassen öfter als bei anderen vorkommen, aber bei allen hohe Tierarztkosten nach sich ziehen und die Lebensqualität des Tieres stark beeinträchtigen. An den Ergebnissen kannst du ablesen, ob der eigene Hund im Laufe seines Lebens unter diesen Symptomen zu leiden haben wird.
Der Kaufvertrag
Tatsächlich ähnelt der Kaufvorgang eines Hundes dem eines Autokaufs. Der Kaufvertrag kann generell relativ frei gestaltet sein, muss aber bei einem seriösen Verkäufer ein paar Dinge unbedingt enthalten. Jeder Kaufvertrag sollte die kompletten Adressdaten von Käufer und Verkäufer enthalten. Die Daten des Tieres sollten ebenfalls erfasst sein, dazu gehört das Wurfdatum, die Zuchtbuchnummer, der Name und, wenn vorhanden, das Tattoo oder die Chipnummer.
Der körperliche Zustand des Tieres muss festgehalten sein, ebenso Übergabetermin, Zahlungsart und der Kaufpreis. Zusätzlich kann es nicht schaden, dass auch die Übergabe des Gesundheitszeugnisses samt Impfpass festgehalten wird.
Der Name des neuen Familienmitgliedes
Es ist also alles in Sack und Tüten und du bist der stolze Besitzer oder die Besitzerin eines Hundes. Bevor er oder sie dann in ihr neues Heim einzieht, gehört es sich einen Namen zu finden.
Wenn du dich für einen Rassehund entschieden hast, kann es sein, dass dieser schon vorgegeben ist. Gerade, wenn er oder sie auch weiter in der Zucht eingesetzt werden könnte, dann wirst du neben dem Kaufvertrag eine Abstammungsurkunde bekommen und darauf ist dann der Name festgehalten. Dann bleibt dir aber immer noch die Möglichkeit dir Kosenamen auszudenken.
Auch wenn du einem erwachsenen Hund aus dem Tierheim ein neues Zuhause gibst, wird dieser schon einen Namen haben. Gerade bei diesen Tieren ist es schwer, ihn noch an einen anderen Namen zu gewöhnen.
Bei allen anderen Welpen oder jungen Hunden kannst du dir nach Herzenslust einen Namen aussuchen. Solltest du keine eigenen Ideen haben oder einfach keinen Namen finden, der zu deinem neuen Freund passt, so gibt es Webseiten, die dir dabei helfen können. Entweder findest du auf solchen Seiten einen Namen oder du kannst dich inspirieren lassen. Viel Spaß dabei!
Erste Schritte im neuen Heim
Ist der Hund endlich in seinem neuen Heim angekommen, gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie er sich verhält: entweder ist er putzmunter und erforscht gleich alles, oder er verkriecht sich erst einmal.
Dafür musst du Verständnis haben, denn schließlich wurde er von seiner Familie getrennt, ist möglicherweise zum ersten Mal in seinem Leben Auto gefahren, wurde vielleicht stundenlang transportiert und kommt jetzt in eine Umgebung, die komplett neu aussieht und anders riecht. Auch wenn es lieb gemeint ist, wenn die ganze Familie auf das neue Familienmitglied zugeht, ihn begrüßt und streichelt, für den Hund ist das ein enormer Stress. Besser ist es, ihn erst einmal in Ruhe schnuppern zu lassen und ihn nach und nach an die neue Umgebung und die neuen Familienmitglieder zu gewöhnen. Sollte er am ersten Abend noch nichts fressen, muss das kein Anzeichen dafür sein, dass er doch krank ist.
Die folgende Infografik von Hausfrage zeigt dir, wie du einen Umzug bzw. Einzug deines Hundes stressfrei gestalten kannst:

Hundeerziehung
Wenn sich der neue Mitbewohner an seine Umgebung, das Rudel und den neuen Tagesablauf ein wenig gewöhnt hat, solltest du dich an seine Erziehung machen. Denn nur mit einem gut erzogenen Hund klappt es auch mit einem harmonischen Zusammenleben. Gerade wenn du das erste Mal einem Vierbeiner ein Zuhause gibst, ist es oftmals schwierig, keine Fehler zu machen. Auf unserer Übersichtsseite zum Thema Hundeerziehung findest du einen Haufen Tipps und Tricks für die Erziehung deines vierbeinigen Freundes. Und hier kommst du direkt zu Online-Kursen zur Hunde- und Welpenerziehung, die dir helfen können:
[half][su_button url="https://www.haustiermagazin.com/hundeerziehung-mit-online-hundetraining/" target="blank" style="3d" background="#3C7CA2" color="#ffffff" size="2" center="yes" radius="round" icon="icon: paw"]Hier geht es zu den Online-Kursen rund um die Hundeerziehung![/su_button][/half][half][su_button url="https://www.haustiermagazin.com/traumhundgenerator" target="blank" style="3d" background="#3C7CA2" color="#ffffff" size="2" center="yes" radius="round" icon="icon: paw"]Hier geht es zum umfassenden Kurs für Welpenerziehung!*[/su_button][/half]
Wenn du direkt nach dem Kauf deines Hundes an seiner Erziehung arbeitest, dann schleichen sich gar nicht erst Fehler ein, die du dann dir und dem Vierbeiner später mühevoll wieder abtrainieren musst. Es gibt viele einfache Tricks, mit denen du einen Hund erziehen oder auch umerziehen kannst. Aber denk daran: Hundeerziehung ist eine lebenslange Aufgabe!
Alternativ zu den Online-Kursen und Büchern, kann dir natürlich auch ein Hundetrainer oder Hundeschulen helfen. Sie kennen oftmals für jedes Problem eine Lösung und arbeiten sowohl mit dem Hund, als auch mit dem Menschen.
Erstausstattung für den neuen Mitbewohner
Wenn du dir sicher bist, dass du Zeit und Geld für einen Hund hast, du weißt, welche Hunderasse zu dir passt und du auch weißt, wo du deinen Hund kaufen kannst, dann wird es Zeit sich darüber Gedanken zu machen, was Dein Hund noch braucht. Dafür haben wir dir hier Vorschläge für die Erstausstattung deines Hundes zusammengetragen:
Transportbox
Eigentlich fast das erste, was du brauchst ist eine Transportbox. Wie willst du deinen Liebling sonst nach Hause bekommen? Es gibt ganz unterschiedliche Arten von Transportboxen und eine Übersicht darüber, findest du in diesem Ratgeber: Hundetransportbox: ein Vergleich der Möglichkeiten
Wenn du ein eigenes Auto hast und planst viel mit dem Hund im Auto unterwegs zu sein, dann lohnt sich die Anschaffung einer Transportbox für den Kofferraum. Diese bietet maximale Sicherheit für dich und den Vierbeiner sollte es doch mal zu einem scharfen Bremsmanöver kommen.
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Die sicheren Aluminiumboxen gibt es in den verschiedensten Größe. Es gibt aber als günstigere Alternative auch faltbare Transportboxen, wenn man nur selten mit dem Auto unterwegs ist.
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Oder die klassischen Alternativen aus Plastik:
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Halsband und Leine
Was du für deinen vierbeinigen Freund auf jeden Fall mehrmals am Tag brauchst, sind ein Halsband oder Geschirr und eine Leine. Ob du dich für ein Halsband oder ein Geschirr entscheidest, hängt sowohl von der Rasse ab, für die du dich entscheidest als auch von deiner persönlichen Vorliebe. Hier findest du einen Ratgeber rund um das Thema Hundegeschirr: Hundegeschirre und ihre Verwendung.
Das Gleiche gilt für die Art, Länge und Beschaffenheit der Leine. Es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Ob nun glitzernd oder schlicht in Leder oder Nylon, erlaubt ist, was das Hundehalterherz begehrt und dem Liebling passt.
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Egal für welches Halsband oder Geschirr du dich entscheidest, ist es sehr sinnvoll, irgendwo daran Adress- bzw. Kontaktdaten zu befestigen. Für den Fall, dass der Hund sich doch mal selbstständig macht, kann der Finder dich so schneller benachrichtigen. Es gibt sie als Anhänger in verschiedensten Ausführungen oder direkt als Halsband mit Namen und Telefonnummer.
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Sollte Dein Hund dann doch einmal entlaufen sein, findest du hier wertvolle Tipps: Hund entlaufen – was tun?
Schlafplatz
Ist dein Liebling dann im neuen Heim angekommen, braucht er eine Rückzugmöglichkeit für sich. Wenn du ihm einen Schlafplatz oder eine Decke anbietest und ihn frühzeitig daran gewöhnst dort zu schlafen, minimierst du die Gefahr, dass der Vierbeiner sich deine eigene Decke aneignet. Du solltest dir allerdings schon bei der Anschaffung Gedanken darüber machen, wie groß dein Liebling eines Tages werden wird. Nicht dass er innerhalb kurzer Zeit aus seinem Bettchen herauswächst. Einen Ratgeber zu Hundekörbchen und Hundebetten, findest du hier: Von Hundekörbchen bis Hundebett: der perfekte Schlafplatz für dein Tier.
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Für unterwegs (beispielsweise bei Freunden oder im Restaurant) reicht auch eine einfache Decke als Rückzugsort. Wenn Du diese von Anfang an mit Entspannung verknüpfst, macht es das deinem vierbeinigen Freund leichter auch an fremden Orten zur Ruhe zu kommen.
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Futterstelle
Neben dem Schlafplatz braucht dein neuer Mitbewohner auch eine Futterstelle. Dabei ist ein Napf für das Futter und einer für's Wasser das mindeste. Gerade für wachsende Hunde, die noch sehr groß werden, ist eine höhenverstellbare Futterstelle praktisch. Aus welchem Material die Näpfe sind ist eher nebensächlich. Hauptsache sie sind gut zu reinigen.
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Spielzeug
Vielleicht noch nicht am ersten Abend, aber so bald sich dein Hund eingewöhnt hat, braucht er auch ein bisschen Ablenkung. Und was wäre da besser geeignet als Hundespielzeug? Es gibt Bälle, Angeln, Hühner, quietschendes Spielzeug oder welches aus Baumwolle... mit ein bisschen Kreativität kann man das eine oder andere auch selber basteln. Aber für den Hundeneuling darf es erst einmal auch gerne etwas gekauftes sein. Dabei solltest du aber darauf achten, dass es nicht zu kleinteilig ist, damit gerade ein junger Hund es nicht im Eifer des Gefechtes verschluckt.
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Später kann man sich und seinen neuen Freund dann auch an Intelligenzspiele für den Hund gewöhnen.
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Weitere Ideen um deinen Liebling zu beschäftigen, findest du hier auf unserer Seite zur Hundebeschäftigung.
Körperpflege
Zu guter Letzt fehlt noch eine Bürste für die Fellpflege. An die solltest du deinen Hund von Anfang an gewöhnen. Je nach Rasse und Länge des Fells gibt es viele verschiedene Bürsten im Angebot. Alle helfen abgestorbene Haare und die Unterwolle zu entfernen und halten das Fell schön seidig.
Ein Beispiel ist diese Bürste für kurzes und mittellanges Fell:
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Weitere Tipps zur Pflege deines Hundes findest du hier in unserem Artikel zur Hundepflege.
Wenn du erst einmal mit einer einfachen Grundausstattung anfängst, reicht das aus. Mit der Zeit wirst du von selber feststellen, was du und dein neues Familienmitglied wirklich braucht oder haben wollt.
Fällt dir noch etwas ein, was du für einen Hund benötigst?
Oder hast Du Fragen?
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29 Kommentare
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