Anleitung & DIY Ideen: Hundebett selber bauen

Anleitung & DIY Ideen: Hundebett selber bauen

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Du möchtest ein Hundebett selber bauen, bist dir aber nicht sicher, welches Material und Werkzeug du benötigst? Dann helfen wir dir auf die Sprünge mit unserer einfachen Anleitung für ein tolles DIY-Hundebett!

Warum ein DIY Hundebett selber bauen?

"Do-it-yourself" ist in aller Munde und das nicht umsonst. Solche Projekte machen nicht nur Spaß und bringen Freude, sondern schaffen einzigartige Ergebnisse: in diesem Fall einen individuellen Schlafplatz für deinen Hund. Alles, was du benötigst, ist eine gute Portion Kreativität, etwas handwerkliches Geschick und die richtigen Materialien.

Damit du deine Idee vom selbstgebauten Hundebett schon bald umsetzen kannst, zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du dabei vorgehst.

Ein Hundebett aus Holz für deinen Vierbeiner

Auf geht’s in den Baumarkt, wo du dir die passenden Materialien für dein Projekt und deine Ideen besorgst. Wenn bislang nicht vorhanden, gibt es dort natürlich auch das richtige Werkzeug, damit du das neue Bett selber bauen kannst.

Werkzeuge und Materialien

Diese Werkzeuge benötigst du:

Ordnung und Übersicht hast du am besten in einem Werkzeugkoffer, in dem alle Tools immer griffbereit sind.

Dieses Material und Zubehör benötigst du:

Anleitung für ein Hundebett selber bauen

Material und Werkzeug liegen bereit? Dann kann es losgehen!

Zunächst geht es daran, die Holzbretter auf die gewünschten Maße zu bringen. Die Grundfläche des Bettes wird 100 x 80 cm betragen; also musst du zuerst die entsprechenden Maße auf die Glattkantbretter übertragen.

Im Anschluss stellst du die Kapp- und Gehrungssäge auf 45 Grad ein und längst die Bretter auf Maß ab. Bitte wirf die entstandenen Holz-Abschnitte nicht weg. Sie werden zu einem späteren Zeitpunkt noch benötigt.

Nun werden die Bretter zu zwei separaten Korpora verleimt. Wir empfehlen, die verleimten Bretter zusätzliche mit Gewebeband zu fixieren.

Sicherheitshinweis

  • Wenn du mit einer elektrischen Säge arbeitest, solltest du immer Schutzbrille und Gehörschutz tragen.

Aus der Alu-Rundstange schneidest du jetzt 10 cm lange Stücke. Dafür benutzt du ebenfalls die Kapp- und Gehrungssäge mit einem Universalblatt. Die Rundstangen-Stücke dienen als Verbinder und Abstandhalter.

Im Anschluss musst du die Rundstablöcher in beiden Korpora mit dem Bleistift anzeichnen. In diese Löcher werden nachher die Rundstangen-Stücke eingefügt.

Jetzt kommt der Akkubohrschrauber und Holzbohrer zum Einsatz, mit dem du die Löcher bohrst. In die Löcher klopfst du nun die Rundstangen-Stücke mit dem Hammer ein.

Lege jetzt den oberen Korpus auf den unteren Teil. Die vorbereiteten Rundstablöcher müssen sich dabei in einer Linie befinden, sodass du die Rundstangen vorsichtig mit dem Hammer durch den oberen Korpus treiben kannst.

Damit der Hund das neue Bett bequem erreichen kann, wird jetzt noch ein Einstieg hergestellt. Dafür sägst du mit der Kapp- und Gehrungssäge beim oberen und unteren Brett etwa bis zur Hälfte eine Aussparung aus. Mit der Stichsäge setzt du zudem einen Längsschnitt.

Im nächsten Schritt stellst du die Auflager für die Bodenplatte her. Dafür sägst du mit der Kapp- und Gehrungssäge aus der Multiplexplatte 8 Stück je 3 cm breite Streifen. Anschließend werden die Auflager Spax-Schrauben (3,5 x 25 mm) innen an die Seitenteile geschraubt.

Die Bodenplatte kannst du dir im Baumarkt passend zuschneiden lassen. Als echter DIY-Profi kannst du aber auch die Stichsäge nutzen. Nun solltest du die Multiplexplatte mit den Schraubzwingen fixieren, damit du beim Bohren der Belüftungslöcher sicher arbeiten kannst. Bei der Größe und Anordnung der Lüftungslöcher bist du relativ flexibel. Wir empfehlen 6 bis 8 Löcher mit einem Forstnerbohrer mit einem Durchmesser von 40 mm zu bohren. Anschließend wird die komplette Holzoberfläche sowie die Kanten mit dem Handschleifklotz aus Kork abgeschliffen.

Tipp

  • Du kannst für das neue Hundebett optional Standfüße herstellen. Das ist auch für die Luftzirkulation unter dem Bett bzw. unter der Matratze besser. Hast du einen Hunde-Senior daheim, kann es sinnvoll sein, auf die Erhöhung zu verzichten, damit diese Hunde das Bett ohne große Anstrengungen erreichen kann.

Für die Standfüße benötigst du die 3 Holzabschnitte vom Anfang der Anleitung. Diese werden zu einem Block verleimt und mit den Federspannzwingen fixiert. Der Block ist groß genug für die 4 Bettfüße, die du nach dem Trocknen in die gewünschte Form und auf das gewünschte Maß schneidest und am Bett montierst. Dafür benötigst du an jeder Ecke je drei Bohrpunkte sowie die 4,5 x 40 mm Spax-Schrauben. Zuvor bestreichst du die Montagefläche mit Leim.

Das neue Hundebett ist fertig! Wir empfinden es als besonders natürlich und wohnlich, wenn du das Holz mit Hartwachsöl behandelst. Wer möchte, kann das Bettchen für den Vierbeiner auch weiß, farbig oder im angesagten Shabby Chic mit Kreidefarbe streichen. Achte dabei immer auf für den Hund unbedenkliche Farben oder Lacke.

Sinnvolles Zubehör für ein selbstgebautes Hundebett

Ein schönes Hundekissen gehört in jedes selbstgebaute Hundebett. Du hast dabei die Wahl, den Boden und Rahmen entweder mit einem robusten Kissen und/oder mit einer weichen Decke auszukleiden.

Dieses orthopädische Kissen schafft optimalen Liegekomfort für deinen Vierbeiner. Insbesondere große und schwere Hunde, aber auch Senioren und Fellnasen mit Gelenkproblemen profitieren hier von der orthopädischen Liegefläche.

Für die Extraportion Gemütlichkeit kommt diese Hundedecke mit einer Seite aus Sherpa-Fleece und einer Seite aus Flanell gerade recht. Zudem ist diese Decke wasserdicht und verhindert das Durchsickern von Flüssigkeiten.

Wenn es dein Vierbeiner gern warm mag, dann kannst du das Hundebett auch mit einer selbstheizenden Hundematratze ausstatten, die keine Stromversorgung benötigt und somit keine Gefahr für deinen Hund darstellt.

Die Alternative: Hundebett selber nähen

Beim Inlay für das DIY-Hundebett kannst du natürlich auch selbst kreativ werden und die Hundematratze selber nähen. Wie genau das funktioniert, wie du die richtige Größe ermittelst und welches Material und Zubehör du benötigst, kannst du in unserer Anleitung ausführlich nachlesen.

Fazit: Hundebett selber bauen

Du siehst: Ein Hundebett selber bauen ist gar nicht so schwer wie gedacht. Wichtig sind die passenden Materialien, das richtige Werkzeug und schon kann das DIY Projekt starten. Vielleicht hast du auch handwerklich begabte Freunde, die dich bei deinem Vorhaben unterstützen können. Das Ergebnis ist ein einzigartiges Geschenk für deinen Hund und die große Freude, etwas mit den eigenen Händen geschaffen zu haben.

Mehr Infos rund um Hundebetten findest du hier:

Hast du schon mal ein Hundebett selbstgebaut?

Verrätst du uns deine Bauanleitung, damit unsere Leser und wir es nachbauen können?

Wir freuen uns auf deine kreativen Vorschläge!

Bild: (c) suwannar1981.gmail.com / Depositphotos + Haustiermagazin.com

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