Burmese Steckbrief

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Die Burma-Katze – auch als Burmese bekannt – begeistert Katzenliebhaber vor allem durch ihr anhängliches und lebensfrohes Wesen. Die Katze aus Südostasien liebt dabei das Abenteuer und erkundet gerne ihre gesamte Umgebung. Was du sonst noch über die Burma-Katze wissen musst, erfährst du hier. [Artikel lesen]

Steckbrief Burma-Katze

Einzelheiten zur Burma-Katze
Größe mittelgroß
Gewicht Katze/ Kater 4 bis 4,5 Kilogramm / 5 bis 6 Kilogramm
Lebenserwartung Durchschnittlich 17 Jahre
Körperbau Muskulöser, kräftiger Körperbau, schlanke, lange Beine, kleine Pfoten, keilförmiger Kopf mit mittelgroßen Ohren
Fellfarben Braun, Blau, Chocolate, Lilac, Rot, Creme, Braun-Tortie, Blau-Tortie, Chocolate-Tortie, Lilac-Tortie; Ticking und Smoke-Effekte im Fell sind nicht erwünscht
Besonderheiten im Erscheinungsbild Kurzes, seidiges Fell; goldgelbe bis bernsteinfarbene Augen; Gesichtsmaske
Rassetyp Kurzhaarrasse
Herkunftsland Birma (das heutige Myanmar)
Anerkannte Katzenrasse von CFA, FIFE, WACC, TICA, WCF
Typische Rassekrankheiten Kongenitale Vestibularsyndrom, endokardiale Fibroelastose, im Alter Nephritis

Das Wesen der Burma-Katze

Die Burma-Katze ist für ihr neugieriges und verspieltes Wesen bekannt. Sie entdeckt ihre Umgebung gerne und erkundet neue Gebiete mit Freude. Abwechslung ist für die Katze aus Myanmar daher ausgesprochen wichtig, weshalb sie ein Zuhause mit Freigang bevorzugt. Ihr abenteuerlicher Charakter verbunden mit ihrem Bewegungsdrang machen eine artgerechte Haltung in einer Wohnung schwer.

Neben ihrem lebhaften Temperament ist die Burma-Katze außerdem sehr menschenbezogen und anhänglich. Gesellschaft ist ihr wichtig und neben ausgiebigen Spielen mag sie es, mit ihrem Menschen zu schmusen. Deshalb wird sie oft als Hund unter den Katzen bezeichnet. Diesen Titel teilt sie sich allerdings noch mit anderen Rassen wie zum Beispiel der Maine Coon.

Dabei ist diese Katzenrasse in der Regel ausgesprochen kinderlieb und nicht so geräuschempfindlich wie die verwandte Siamkatze. Deshalb eignet sich die Burma-Katze auch für ein Zuhause mit Kindern. Vorausgesetzt, die Katze findet einen Ort zum Rückzug, wenn es ihr doch mal zu viel wird. Die Burma-Katze fühlt sich dabei in der Regel gemeinsam mit einer zweiten Katze am wohlsten – da sie sehr sozial ist, braucht sie den Umgang. Gerade berufstätige Menschen sollten die lebensfrohe Katze nicht allein halten.

Mit einem durchschnittlichen Alter von 17 Jahren gehört die Burma-Katze eher zu den langlebigen Katzenrassen. Pflege braucht sie dabei kaum – das macht sie meist selbst. An gelegentlichen Bürsteinheiten hat die Burma-Katze jedoch nichts auszusetzen.

Bilder der Burmese

Geschichte und Herkunft

Ursprünglich stammt die Burma-Katze aus Myanmar, wo sie schon im 15. Jahrhundert in buddhistischen Tempeln gelebt haben soll. 1933 hat die Burma-Katze dann ihren Weg in die USA gefunden, als der US-Navy-Arzt Joseph C. Thompson die Katze Wong Maus aus Myanmar mit nach Kalifornien nahm. Hier schauten sich einige Genetiker und Katzenzüchter die Katze, die wie eine dunkle Siamkatze aussah, genauer an. Sie kamen zu dem Schluss, dass Wong Maus keine Siamkatze, sondern eine Mischung aus einer Siam- und einer Burmesischen Katze ist. Die Zucht begann dabei mit der Verpaarung Wong Maus‘ mit einem Siamkater. Wong Maus gilt heute als Mutter der Rasse. 

Die Burma-Katze wurde 1936 von der Cat Fanciers Association anerkannt und ist heute vor allem in Großbritannien, Australien und Neuseeland beliebt. Dabei unterscheiden sich die Rassestandards in den unterschiedlichen Orten der Welt so stark voneinander, dass die in Europa gezüchteten Burma-Katzen in den USA, Australien und Neuseeland nicht anerkannt werden. In Deutschland wurde die erste Burma-Katze 1970 geboren.

Den Namen Burma-Katze hat sie übrigens von ihrem Herkunftsland Myanmar, welches früher Birma hieß – im englischen Burma. 

Nicht zu verwechseln ist die Burma-Katze mit der Birma-Katze, die auch Heilige Birma genannt wird. Denn die beiden Katzen teilen zwar ein paar kleinere Gemeinsamkeiten – wie etwa den Klang ihres Namens oder die Herkunft aus Myanmar – sind aber dennoch zwei komplett unterschiedliche Katzenrassen. Die Zucht der Birma-Katze hat in Frankreich begonnen und die Katze hat ein längeres Fell als die Burma-Katze. Birma-Katzensind jedoch nicht ganz so aktiv wie ihre kurzhaarigen Artgenossen.

Rassestandards der Züchtervereine

Interessantes und Wissenswertes

Bekannte Burma-Katzen

Auch wenn es die Burma-Katze noch nicht ganz auf die große Leinwand geschafft hat, so kommt die Katze von Moviecats doch ziemlich nah ran: Das britische Pärchen Sarah und David stellt mit ihren Burma-Katzen kultige Filmszenen nach und postet diese auf Moviecats Instagram. Immerhin über 60.000 Menschen folgen ihnen inzwischen dabei, wie sie mit ihren Katzen die Geschichte Hollywoods zeigen.

Neben Instagram haben Burma-Katzen auch das Herz einiger bekannter Persönlichkeiten erobert: Paul Newman besaß zu Lebzeiten eine Burma-Katze mit dem Namen Louis XIV, die man öfter auf privaten Bildern des Schauspielers sehen konnte. Newman selbst besaß sogar ein Unternehmen, welches Katzenfutter produzierte: Newman’s Own Cat Food.

Neben Paul Newman soll auch das Model Rebecca Judd eine Burma-Katze besitzen, ebenso wie der kanadische Historiker und Autor Michael Ignatieff, der sogar zwei Burmesen besitzt.

Züchterverzeichnis Burmese

In Deutschland (und auch Österreich) finden sich einige Züchter der Burma-Katze. Eine Auswahl der Züchter:

Literaturtipps für Burmesen-Liebhaber

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Quellen:

Bildcredit: (c) seregraff - stock.adobe.com

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