Neue GOT: Diese Altersgruppe muss am wenigsten sparen

Die neue Gebührenordnung für Tierärztinnen und Tierärzte (GOT) vom 22.11.2022 ist das Resultat der ersten umfassenden Novellierung seit über 20 Jahren. Um der wirtschaftlichen, medizinischen und technischen Entwicklung seit 1999 gerecht zu werden, wurden die Preise für tierärztliche Untersuchungen sowie Behandlungen stark angehoben.

Laut einer Umfrage von felmo würden aufgrund der gestiegenen Kosten 24 % der Befragten an der veterinärmedizinischen Versorgung sparen. Das spiegelt die Befürchtung wider, dass die erhöhten Gebühren der neuen GOT sich auf das Wohl der Tiere auswirken könnte.

Unter den Tierhaltern über 55 Jahre sind es lediglich 12 %, die weniger Tierarztbesuche wahrnehmen würden. Weitere 6 % würden an den Impfungen für ihr Tier sparen. Nur 1 % der Befragten über 55-Jährigen zieht die Abgabe ihres Haustiers in Erwägung. Unter den 25-44-Jährigen sind es traurigerweise ganze 10 %.

Um für den Fall der Fälle vorsorgen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Wichtig ist, dass eine adäquate Behandlung für Haustiere weiterhin gewährleistet werden kann. Trotz der insgesamt gestiegenen Lebenshaltungskosten und der zusätzlichen Belastung durch erhöhte Tierarztkosten sollte nicht beim Tierwohl gespart werden.

So könntest du beispielsweise den Abschluss einer Tierkrankenversicherung in Betracht ziehen. Je nach Anbieter werden dabei unabhängig vom GOT-Satz sämtliche Kosten für die Behandlung übernommen.

Außerdem lohnt es sich, für die tierärztliche Versorgung ein Sparkonto einzurichten, auf das du zur Bezahlung von medizinischen Behandlungen deines Haustiers zurückgreifen kannst. Im Notfall kannst du bei hohen Rechnungen auch den behandelnden Veterinär um eine Ratenzahlung bitten.

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