Unsaubere Katze - was tun? 10 Gründe und Tipps

Unsaubere Katze - was tun? 10 Gründe und Tipps

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Ist deine Katze unsauber? Macht sie auf einmal neben anstatt in ihr Katzenklo? Pinkelt oder kotet sie ins Bett? Oder macht sie immer wieder auf eine bestimmte Stelle, in eine Ecke, auf den Teppich oder auf Sachen, die auf dem Boden liegen? Es gibt viele Gründe dafür, warum Katzen unsauber werden. Oft stecken Stress, Überforderung oder Krankheiten dahinter. Wie du die Ursache bei deinem Stubentiger erkennst und was du dagegen tun kannst, erfährst du in diesem Ratgeber.

Zuallererst: Ruhe bewahren!

Als Erstes ist Ruhe gefragt. Du solltest dir unbedingt bewusst machen, dass deine Katze dich nicht ärgern möchte! So ärgerlich die Situation auch sein mag, Katzen pinkeln nicht aus lauter Böswilligkeit oder Eifersucht auf den Teppich, die Couch oder ins Bett. Für eine unsaubere Katze gibt es immer einen Grund! Dieser ist nur manchmal nicht so einfach für den Menschen zu finden oder zu verstehen.

Denn Katzen sind sehr reinliche Tiere und lieben ihre Gewohnheiten. Wenn sie diese ändern, dann gibt es dafür eine valide Ursache.

Die häufigsten Ursachen für eine plötzlich unsaubere Katze sind:

In diesem Ratgeber findest du zu all diesen Punkten Informationen und viele Tipps.

Gesundheitliche Ursachen

Gesundheitliche Ursachen dafür, dass deine Katze ins Bett macht, können Krankheiten sein oder auch hormonelle Veränderungen. So wie Menschen in die Pubertät kommen, ist dies auch bei Katzen der Fall.

Deine Katze ist krank

Eine häufige Ursache für unsaubere Katzen ist ein Harnwegsinfekt. Vielleicht hast du selber schon einmal eine Blasenentzündung gehabt und weißt, wie unangenehm dieser ständige Harndrang ist. Nun stell dir das bei deiner Katze vor, die dir nicht sagen kann "Mir tut das pinkeln so weh. Bitte tu doch was dagegen." Also sucht sie einen anderen Weg sich auszudrücken und dir klarzumachen, dass etwas nicht stimmt. Dazu kommt, dass deine Katze mit dem Katzenklo Schmerzen verbinden kann und hofft, dass diese nicht auftreten, wenn sie woanders ihr Geschäft verrichtet.

Sei also besonders aufmerksam bei den folgenden Verhaltensweisen:

  • Katze macht neben das Klo

  • Katze pinkelt nicht ins Klo

Und nicht nur Harnwegsinfekte, sondern auch andere Erkrankung wie Nierenentzündungen oder dergleichen können verursachen, dass deine Katze in die Wohnung pinkelt. In allen diesen Fällen kommt zu den etwaigen Schmerzen die Tatsache, dass Katzen Gerüche meiden, die sie mit Krankheit in Verbindung bringen. Und das ist im Falle einer Erkrankung häufig das Katzenklo.
Ein Hinweis für eine organische Ursache kann ein auffällig häufiges Urinieren an verschiedenen Plätzen sein und allgemein ein schlechtes Aussehen der Katze. Im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung findest du Blut im Urin oder siehst, dass deine Fellnase Durchfall hat.

Zugedeckte, kranke Katze
Geh nicht erst zum Tierarzt, wenn deine Katze bereits apathisch ist oder nicht mehr frisst! Lass auch Unsauberkeit gesundheitlich abklären.

Was kannst du machen?

Bevor du also wütend wirst, solltest du mit deinem Stubentiger zum Tierarzt gehen und abklären lassen, dass mit den Harnwegen alles in Ordnung ist und keine Blasen- oder Nierenentzündung vorliegt oder deine Katze Harnsteine entwickelt hat. Und das auch, wenn dir deine Fellnase abgesehen von ihrer Unsauberkeit nicht krank vorkommt. Katzen sind wahre Meister im Verstecken ihres wahren Gesundheitszustandes! Wenn du siehst, dass sie krank ist, dann geht es ihr wirklich schon richtig schlecht.

Katzenversicherungen helfen bei den Kosten

Damit du dir in diesem Fall nicht noch zusätzlich Sorgen um den finanziellen Aspekt machen musst, gibt es auch für deine Mietze Krankenversicherungen.

Deine Katze wird geschlechtsreif

Mit Beginn der Geschlechtsreife beginnen sowohl Kater als auch Katzen ihr Revier zu markieren. Dabei handelt es sich um ein vollkommen arttypisches Verhalten. Dies passiert durch Absetzen von kleinen Mengen Urin, in dem für andere Katzen deutlich riechbare Informationen enthalten sind. Bei Katern sind dies Informationen für andere Kater, die besagen „Das ist mein Revier hier“. Bei Katzen enthalten die Markierungen Informationen über den eigenen Gesundheitszustand und die Bereitschaft, sich decken zu lassen.

Die Problematik zeigt sich üblicherweise bei reinen Wohnungskatzen deutlicher, da ihr Revier sich nur auf die Wohnung erstreckt. Und wir Katzenbesitzer neigen dazu, die Stellen, die markiert wurden, direkt zu säubern, wodurch Herr oder Frau Katze sich dann genötigt fühlen, wieder zu markieren, um ihren Geruch zu verbreiten. Frei laufende Katzen haben ein größeres Revier, das sie markieren können und sehen die Wohnung dann eher als ihren ganz eigenen Ort an, der nicht von anderen Katzen betreten, also auch nicht markiert werden muss.

Sei also besonders aufmerksam bei den folgenden Verhaltensweisen:

  • Katze pinkelt immer an die gleiche Stelle

  • Katze pinkelt auf Sachen, die auf dem Boden liegen

Was kannst du machen?

Diese Ursache kann durch eine rechtzeitige Kastration oder Sterilisation umgangen werden. Rechtzeitig meint je nach Geschlechtsreife der Katze oder des Katers im Alter zwischen sechs und zehn Monaten. In der Regel ist das Problem damit erledigt.

Die Stellen, die markiert wurden, kannst du mit Zitronensäure besprühen. Katzen mögen den Geruch nicht und da sie immer erst an den Stellen schnuppern, bevor sie markieren, werden sie es dann meistens lassen. Und Zitrone riecht nun mal besser als Zwiebel, die auch helfen würde.

Allerdings solltest du solche Tipps immer vorsichtig und erst an einer Stelle ausprobieren. Denn Ausnahmen bestätigen die Regel und es kann durchaus auch mal sein, dass sich eine Katze dadurch erst recht genötigt fühlt, zu markieren.

Wie du Pinkeln und Markieren unterscheidest, kannst du in diesem Artikel nachlesen: Pinkeln oder Markieren – warum ist meine Katze unsauber?

Deine Katze ist gestresst

Katzen sind Gewohnheitstiere und reagieren äußerst sensibel auf Veränderungen. Um eine Katze zu stressen, braucht es manchmal nur kleine Dinge, die anders laufen als sonst. Und wie soll deine Mieze zeigen, dass sie gestresst ist? Ganz einfach: Sie pinkelt ins Wohnzimmer. Oder in dein Bett.
Es kann sich also lohnen, intensiv darüber nachzudenken, ob und was sich bei euch verändert haben könnte. Denn nicht immer müssen diese Veränderungen sofort ersichtlich sein.

  • Hast du einen neuen Freund?

  • Ist irgendein ein neues Haustier eingezogen?

  • Hast du neue Möbel?

  • Haben sich deine Arbeitszeiten oder Hobbys geändert?

Alle diese Ursachen kannst du durch Geduld, Verständnis und viel Aufmerksamkeit lösen.

Ein neues Haustier ist eingezogen

Wenn eine weitere Katze oder gar ein Hund in den Haushalt einzieht, wird wohl jeder Katzenbesitzer daran denken, dass seine bereits vorhandene Katze dadurch gestresst sein könnte. Aber was ist mit Reptilien, Vögeln oder Nagetieren? Auch hier gilt: Wenn die Wohnung sonst allein von der Katze bewohnt wurde, dann kann sie auch ein Vogel, Kaninchen oder Gecko verunsichern. 

Die Tiere riechen anders, sie sind neu und aufregend und verändern so auch das Verhalten des Besitzers. Wahrscheinlich bekommen sie gerade zu Beginn mehr Aufmerksamkeit, die der Katze verloren geht. Und das mögen unsere felligen Freunde gar nicht!

Freigängerkatzen sind es eher gewöhnt, neue Gerüche zu entdecken. Wohnungskatzen können auf neue Mitbewohner mit Unsauberkeit reagieren.

Manche Katze zieht sich nur zurück und wartet, bis alles wieder einer Routine folgt, andere machen ihren Protest deutlich, in dem sie auf den Teppich pinkeln und unsauber werden.

Pinkelt deine Katze eher an die Wände, dann solltest du auch in Betracht ziehen, dass dein Nachbar eine neue Katze oder einen Hund zu sich geholt hat. Entweder kann deine Mieze diesen riechen oder durch das Fenster sogar sehen und fühlt sich dadurch bedroht. In solchen Fällen kann eventuell der FELIWAY Friends Stecker wieder mehr Ruhe in euren Alltag bringen:

Ein neues Familienmitglied ist hinzugekommen

Die deutlichste Veränderung im Familienleben ist ein Baby, das geboren wird. Doch auch ein neuer Lebenspartner kann deinen Stubentiger verunsichern. Denk immer daran, dass Katzen Gewohnheitstiere sind und gerne alle Aufmerksamkeit für sich beanspruchen. Gerade wenn sie als reine Wohnungskatze gehalten werde, sind sie sehr auf ihr Herrchen oder Frauchen fixiert. Wenn jetzt jemand anders auftaucht, mit dem sich Mieze auf einmal die Aufmerksamkeit teilen muss, dann kann sie das sehr verunsichern.

Dennoch ist es wichtig, dir bewusst zu machen, dass deine Katze nicht aus Eifersucht ins Bett macht! Dies unterstellt ihr eine Absicht und ein Verständnis von Ursache und Wirkung, die sie schlicht nicht haben kann.

Du hast eine neue Wohnungseinrichtung

Bist du umgezogen? Hast du dir einen neuen Schrank gekauft? Hast du die Möbel umgeräumt? Oder hast du die Katzendecke gewaschen?

Manche Katzen verkraften solche Veränderungen ohne Probleme und erkennen ihr Zuhause trotzdem immer noch als solches an. Andere reagieren sehr sensibel auf jede kleinste Veränderung und sei es nur eine frisch gewaschene Katzendecke oder eine neue Duftkerze oder die Räuchermännchen zur Weihnachtszeit. 

Denk immer daran, dass die Nasen unserer kleinen Stubentiger um ein Vielfaches sensibler sind als unsere eigenen! Und vielleicht kennst du es selber, dass du ein Weilchen brauchst, um dich an den Geruch eines neuen Möbelstückes oder gar einer neuen Wohnung zu gewöhnen. Für Katzen, denen wir nicht erklären können, was da vor sich geht und warum, ist die Veränderung noch beängstigender.

Du hast andere Arbeitszeiten

Hast du einen neuen Job? Ein neues Hobby? Bist du seltener zu Hause als gewöhnlich? Warst du im Urlaub? Oder für ein Wochenende außer Haus? Oder hast du einfach nur veränderte Arbeitszeiten?

Das können alles Gründe sein, die deine kleine Fellnase verunsichert haben. Manchmal überwiegt anfangs die Freude nach einem Wiedersehen und erst ein oder zwei Tagen später folgt dann der Protest in der Form, dass deine Katze in die Wohnung pinkelt. Oder sie tut dies erst dann, wenn sie merkt, dass du wieder die Koffer packst.

Richtig entwurmen nach der Tierpension
Nicht alle Katzen können problemlos alleine bleiben. Manche reagieren auf Reisen von Herrchen und Frauchen mit Unsauberkeit.

Was kannst du bei einer gestressten Katze machen?

Geduld haben! Lass deiner Mieze Zeit, sich an die neue Situation zu gewöhnen.

Wenn es möglich ist, versuche die Veränderungen langsam herbeizuführen. Also lass das neue Haustier erst nur in einem Raum sein, den die Katze nicht so häufig aufsucht. Achte darauf, dass dein neuer Freund auch die Katze begrüßt und beachtet. Zeig der Katze das Baby und stoße sie nicht weg, wenn sie mal neugierig schnuppern kommt. So können sich alle aneinander gewöhnen und in Zukunft friedlich miteinander leben. Zeige deiner Katze das neue Möbelstück oder leg erst einmal die Kuscheldecke hinein, damit der Geruch nicht ganz so neu ist.

Für alle diese Veränderungen gilt: Schenke deiner Mieze besonders viel Aufmerksamkeit!

Gerade wenn es wie bei einem Jobwechsel oder der Geburt eines Babys nicht möglich ist, die Veränderung langsam herbeizuführen, ist das enorm wichtig. Deine Katze muss wissen, dass egal, was da gerade passiert, du immer noch für sie da bist. Gib ihr eine Extraportion Streicheleinheiten oder Leckerlis und das Lieblingsfutter. So fühlt sich die kleine Fellnase nicht vernachlässigt und fasst langsam wieder Vertrauen, dass alles bald wieder gut sein wird.

Unterstützend kannst du auch hier Feliway nutzen, was bei vielen Katzen sehr beruhigend wirkt.

Übrigens: Wohnungskatzen solltest du nie alleine halten, da sie sonst sozial verkümmern können! Wenn deine Miezen nicht raus können / dürfen, sollten sie immer mindestens zu zweit sein. Auch das hilft ihnen besser mit Veränderungen umzugehen.

Das Katzenklo als Ursache

Viele Katzenbesitzer machen sich nicht allzu viele Gedanken um das Katzenklo. Was solltest du da auch falsch machen können, denkst du dir? In den Augen deiner Katze eine ganze Menge!

Ein besonders deutliches Zeichen dafür, dass mit dem Katzenklo etwas nicht stimmt?

  • Deine Katze macht nicht ins Katzenklo.

  • Deine Katze pinkelt neben das Katzenklo. Das kann auch in die Dusche oder Wanne sein.

Denn dann möchte sie sagen: Ich weiß, wo das Katzenklo steht und ich möchte auch reinlich sein, aber ich mag es einfach nicht benutzen!

Dann hilft nur herauszufinden, was genau der Fehler beim Katzenklo ist:

  • Passt die Anzahl?

  • Ist es das richtige Design?

  • Steht es an der richtigen Stelle?

  • Ist die Katzenstreu die richtige?

Wie du das richtige Katzenklo für deinen Stubentiger findest, kannst du in unserem großen Ratgeber nachlesen: Kaufratgeber: Welches Katzenklo passt zu meiner Katze?

Anzahl und Sauberkeit des Katzenklos

Zuallererst solltest du beachten, dass du immer ein Katzenklo mehr aufstellen solltest als die Anzahl deiner Katzen. Das heißt, wenn du eine Katze hast, dann solltest du zwei Katzenklos haben, bei zwei Katzen drei und so weiter. Das mag dir im ersten Moment unnötig vorkommen, aber Katzen trennen gerne die Orte, an denen sie ihr großes und kleines Geschäft verrichten. Und sie teilen ihre Toilette und deren Geruch nicht gerne mit einer anderen Katze.

Dann überlege dir, ob du sie auch oft genug und richtig säuberst! Katzen sind sehr reinliche Tiere und so wie du bestimmt nicht gerne auf ein stark benutztes Dixie-Klo gehst, so geht auch deine Katze nicht gerne auf eine volle Toilette. Und genauso unangenehm wie ein dreckiges Katzenklo ist ihnen eines, das unangenehm riecht! Stell dir vor, du müsstest den Atem anhalten, wenn du dein Geschäft erledigst, weil dir der Geruch auf der Toilette Übelkeit verursacht. Keine schöne Vorstellung, oder?

Ähnlich sieht es auch mit sehr scharfen Reinigungsmitteln aus. Auch diese könnten die Nase deines Stubentigers so empfindlich stören, dass sie nicht mehr im Katzenklo pinkeln mag. Das kann auch dann der Fall sein, wenn du das Reinigungsmittel selbst gar nicht riechst.

Was kannst du machen?

Es kann eine Weile gut gehen, wenn du weniger Katzenklos hast als empfohlen. Aber sollte deine Katze unsauber geworden sein, dann überlege dir als erstes, ob die Anzahl der Katzentoiletten ausreicht. Wenn nicht, ändere sie. Manchmal hilft auch nur ein kleines weiteres Kistchen.

Du solltest wirklich mindestens einmal am Tag die Hinterlassenschaften deines Stubentigers entfernen. In regelmäßigen und nicht zu großen Abständen solltest du die Streu komplett wechseln und dabei das Katzenklo mit heißem Wasser und maximal mildem Reinigungsmittel säubern. Benutze keine scharfen Reiniger oder Desinfektionsmittel. Das ist zum einen unnötig und stört zum anderen die empfindliche Nase deiner Mieze.

Das gilt auch für andere intensive Gerüche, wie sie teilweise in Raumdüften vorkommen. Solltest du seit Neuestem einen Lufterfrischer an dem Ort verwenden, an dem das Katzenklo steht, entferne ihn!

Das Katzenklo ist ungeeignet

Manche Katzenklos sehen dekorativ aus und erfreuen das Katzenbesitzerherz, sind allerdings für Katzen denkbar ungeeignet.
Im Allgemeinen tolerieren Katzen die gängigen Katzentoiletten mit Deckel und Schwingtür. Diese geschlossenen Toiletten sollten aber auf jeden Fall groß genug sein, sodass Herr und Frau Katze sich gut darin umdrehen und herumscharren und -kratzen können.

Du solltest auch immer an das Alter deines Stubentigers denken. Es mag sein, dass er bis jetzt gut in sein Katzenklo gekommen ist, aber ihm im Alter der hohe Einstieg Probleme bereitet.

Dein Katzenklo sollte auf jeden Fall zur Größe, dem Alter und den Vorlieben deiner Katze passen.

Was kannst du machen?

Kauf deiner Katze ein anderes Katzenklo und überlege dir vorher genau, was sie braucht:

  • Es sollte groß genug sein, dass sie sich ohne anzustoßen umdrehen und scharren kann.

  • Es sollte einen möglichst tiefen Einstieg haben, damit sie auch im Alter bequem einsteigen kann.

Manchmal reicht es auch, die Schwingtür herauszunehmen. Gerade ältere oder kranke Katzen mögen es nicht mit dem Köpfchen an die Tür zu stoßen. Da kann es helfen, diese zu entfernen und schon ist die Unsauberkeit deiner Katze verschwunden.

Manchmal hilft es auch, die Form zu ändern. Es gibt Ecktoiletten, die deiner Fellnase andere Möglichkeiten geben, sich darin zu bewegen. Wenn du bis jetzt ein geschlossenes Katzenklo hattest, dann mach doch einfach mal den Deckel ab. Wenn deine Katze dann wieder ihr Katzenklo benutzt, dann weißt du, dass du eine Toilette ohne Deckel brauchst.

Wenn du bis jetzt ein geschlossenes Katzenklo hattest, dann mach doch einfach mal den Deckel ab. Wenn deine Katze dann wieder ihr Katzenklo benutzt, dann weißt du, dass du eine Toilette ohne Deckel brauchst.

Das Katzenklo steht an einer unruhigen Stelle

Möchtest du bei deinem Toilettengang beobachtet oder gestört werden? Sicherlich nicht. Dafür haben unsere Badezimmer Türen, die wir schließen, wenn wir unserem Bedürfnis nachgehen.

Und jetzt überleg mal: Hat deine Katze die notwendige Ruhe auf ihrem Katzenklo? Oder steht es im Flur, wo immer mal Menschen an ihr vorbeilaufen? Oder ist es vielleicht in einem Schränkchen versteckt, auf das du immer mal Sachen stellst? Das sieht zwar vielleicht dekorativer aus – wer hat schon gerne ein Katzenklo in der Wohnung stehen? – ist aber nicht im Sinne der Katze.

Sollten die Probleme sich erst nach einer gewissen Zeit eingestellt haben, dann überlege mal, ob dein Stubentiger vielleicht mal während seines Geschäftes erschreckt worden ist. Das kann deine Katze so nachhaltig verstören, dass er sich nicht mehr traut, dort sein Geschäft zu machen.

Was du tun kannst

Stell die Katzentoilette an einem ruhigen und immer gut zugänglichen Ort auf. 

Dieser sollte nicht in der Nähe der Futterstelle sein, sondern mehrere Zimmer weiter weg. Oder möchtest du auf der Toilette frühstücken?

Katzenüberfälle vermeiden

Gerade wenn du mehrere Katzen hast und eine von ihnen auf einmal unsauber geworden ist, dann lohnt es sich, den Standort der Katzentoiletten zu überdenken. Aus welchen Gründen auch immer überfallen manche Katzen gerne ihre Artgenossen bei ihrem Geschäft. Das bedeutet, dass die eine Katze auf dem Klo ist und die andere davor sitzt und sich auf sie stürzt, sobald diese fertig ist. Gerade unsichere Katzen kann das durchaus so sehr traumatisieren, dass sie nicht mehr ihr Katzenklo benutzen. Verständlich, oder?

Was kannst du machen?

Benutze Katzentoiletten ohne Deckel, da diese einen besseren Überblick (der Räuber kann sich nicht so ohne weiteres anschleichen!) und mehr Fluchtmöglichkeiten (nach vorn, zu den Seiten und nach hinten) bieten. Stell deine Katzentoiletten außerdem so auf, dass möglichst wenig Verstecke, dafür aber möglichst viel Fluchtwege vorhanden sind. Also beispielsweise nicht in einer dunklen Ecke hinter dem großen Blumentopf, sondern relativ frei stehend an einer Wand.

Vielleicht sieht das nicht ganz so dekorativ aus, aber es beschert dir wieder eine saubere Katze.

Wenn deine Katze lieber neben ihr Katzenklo pinkelt, ist das ziemlich unangenehm. Vielleicht wurde sie mal überfallen?
Möchtest du bei deinem Geschäft gestört werden? Nein? Nun, deine Katze auch nicht! Überleg also gut, wo du dein Katzenklo hinstellst.

Du hast die Katzenstreu geändert

Erwähnte ich schon, dass Katzen Gewohnheitstiere sind? Sie mögen es oftmals nicht, wenn sich irgendetwas ändert. Und sei es auch nur die für dich vielleicht banale Kleinigkeit, dass du ein neues ganz tolles Katzenstreu gekauft hast, weil es dir von allen Seiten empfohlen wurde.

Für deine Katze bedeutet das aber, dass sich das Gefühl an ihren empfindlichen Pfoten verändert, wenn sie ihr Geschäft verrichtet. Die neue Katzenstreu ändert auch den Geruch ihres Katzenklos, sodass sie es vielleicht nicht mehr als ihres erkennt. Und es verhält sich, riecht und staubt anders als die vorherige Katzenstreu. Das irritiert Katzen oft zusätzlich.

Vielleicht hast du auch aber auch nicht die Katzenstreu gewechselt, sondern benutzt jetzt ein Katzenklodeo gegen den Geruch? Das ist oftmals ein feines Granulat, das man zusätzlich zu der Katzenstreu in das Katzenklo schüttet und das nach Orange, Lavendel oder was auch immer riecht. Das ist vielleicht schön für dich als Mensch ist, aber für deine Katze kann dieser Geruch sehr unangenehm sein!

Was kannst du tun?

Ganz salopp gesagt: Greif wieder auf die altbewährte Katzenstreu zurück!

Tiefe Katzentoilette wird gesäubert
Die richtige Wahl der Katzenstreu kann bei einer sensiblen Katze zu einer kniffeligen Sache werden.

Aber ich will die Katzenstreu wechseln!

Wenn du unbedingt die Katzenstreu ändern willstdann versuch es erst einmal nur in einem Katzenklo. So kann deine Mieze immer noch ausweichen, wenn ihr die neue Streu nicht zusagt.

Gerade bei sensiblen Stubentigern, misch die neue Streu nach und nach mit der alten. So kann sich deine Miez langsam an das neue Gefühl und den Geruch gewöhnen.

Katzenstreu Varianten und Alternativen

Vielleicht hast du auch gar nichts an der Katzenstreu geändert und deine Katze ist trotzdem unsauber geworden. Oder sie ist von Anfang an unsauber. In beiden Fällen solltest du dir Gedanken über deine Katzenstreu machen.

Achte allgemein darauf, dass es

  • ... möglichst Klumpstreu ist,

  • eine nicht zu grobe Konsistenz hat,

  • wenig riecht und

  • kaum staubt.

Letzteres ist insbesondere bei geschlossenen Katzentoiletten wichtig. Manche Streu entwickeln regelrechte Staubwolken, wenn sie aufgewühlt werden. Und deine Katze scharrt nun mal gerne in ihrer Streu und sitzt dann in dem Staub. Keine schöne Vorstellung, oder?

Jede Katzenstreu soll die Feuchtigkeit und möglichst auch den Geruch aufsaugen. Im Folgenden kannst du lesen, welche verschiedene Arten von Katzenstreu es gibt und was ihre Vor- und Nachteile sind.

Mineralische Katzenstreu

Als Klumpstreu erhältlich

Überall zu kaufen

Günstiger Preis

Saugt Flüssigkeit gut auf

Staubt mehr oder weniger stark

Hohes Gewicht

Ökologisch nicht abbaubar und damit stark Umweltbelastend

Natürliche Katzenstreu

Aus Pflanzenfasern (Holz, Stroh, Mais oder andere Pflanzenfasern zu Pellets oder Chips gepresst)

Umweltfreundlich aus nachwachsenden Rohstoffen, kompostierbar

Geringes Gewicht

Saugt Flüssigkeit gut auf

Staubt wenig

Auch als Klumpstreu aus Naturton erhältlich

Höherer Preis

Schlechtere Verfügbarkeit

Manche Katzen finden den Eigengeruch störend

Katzenstreu aus Silikat

Sehr leicht

Staubt kaum

Saugt besonders gut Flüssigkeit auf

Höherer Preis

Kugelige Form bleibt in den Ballen hängen und verteilt sich überall in der Wohnung.

Giftig! Insbesondere bei jungen und kranken Katzen ist hier Vorsicht geboten.

Alternative Katzenstreu

Holzspäne, Zeitungs- oder Küchenpapier

Günstiger Preis

Einfache Verfügbarkeit

Nehmen Flüssigkeiten nicht gut auf

Schließen Gerüche schlecht ein.

Schneller Wechsel nach Benutzung erforderlich.

10 Tipps bei einer unsauberen Katze – das kannst du tun

Du solltest auf jeden Fall ruhig bleiben und abklären, ob deine Katze gesund ist! Wenn sie das ist, dann überlege dir, ob sich etwas verändert hat. Manchmal ist für die Ursachenfindung ein wenig Detektivarbeit nötig, gerade wenn Ursache und Folge zeitlich nicht genau aufeinander bezogen werden können. Vielleicht hast du vor einiger Zeit ohne Probleme die Katzenstreu gewechselt und jetzt den Ort des Katzenklos? Es kann sein, dass deine Katze erst dann wieder in ihr Katzenklo geht, wenn das Katzenklo am alten Ort steht und das alte Katzenstreu enthält.

Vielleicht sind auch mehrere Ursachen der Grund dafür, dass deine Katze in die Ecke pinkelt und nicht mehr ihr Katzenklo benutzt. Es kann etwa sein, dass ihr das kleine Katzenklo noch nie behagt hat, aber sie es toleriert hat, bis du einen neuen Schrank bekommen oder ihren Futternapf gewechselt hast.

Du siehst, es braucht manchmal Geduld und Feingefühl, um den Ursachen auf den Grund zu gehen. Und selbst, wenn du die Ursache nicht findest, dann sei besonders aufmerksam mit deinem Kätzchen. Mit deiner Gelassenheit und Liebe stärkst du ihr Vertrauen in dich und löst das Problem vielleicht ohne es zu kennen. In scheinbar aussichtslosen Fällen kann dir ein Tierpsychologe dabei helfen.

Aber bis es so weit ist, solltest du die folgenden 10 Tipps ausprobieren:

  1. Lass deine Katze oder deinen Kater kastrieren, sobald sie im richtigen Alter sind.

  2. Entferne den Uringeruch am besten durch Essigreiniger oder spezielle Reiniger aus dem Zoofachhandel. Das Ziel ist es, den Geruch gründlich zu neutralisieren, damit diese Stelle nicht durch den Geruch als Katzenklo angesehen wird. Hier findest du einen umfangreichen Ratgeber, um Flecken und Gerüche aus Katzenurin zu entfernen.

  3. Wenn es dir möglich ist, dann solltest du auf dem Platz, an den die Katze gepinkelt hat, ein möglichst zusätzliches Katzenklos stellen. So gewöhnt sich die Katze wieder an das Klo und nicht an den Teppich als Pinkelunterlage. Praktisch sind dafür Einmal-Katzenklos.

  4. Alternativ kannst du die Stelle auch als neue Futterstelle deklarieren und einen Napf mit Futter oder Wasser hinstellen. Katzen pinkeln nicht dort, wo sie essen.

  5. Sollte das nicht möglich sein, dann lege oder befestige nach der Reinigung Alu- oder Plastikfolie auf die Stelle. Katzen mögen lieber auf weiche und ruhige Unterlagen wie einen Teppich pinkeln. Bei größeren Gegenständen helfen auch Wachstuchtischdecken, wie sie für Gartentische verwendet werden.

  6. Wenn das alles nicht geht, dann besprühe die Stelle mit einem starken und beißenden Geruch wie Zitrone, Pfeffer oder Zwiebeln. Katzennasen sind viel empfindlicher und wenn sie etwas in die Nase zwickt, dann pinkelt sie dort nicht.

  7. Erwischst du deine Katze auf frischer Tat, dann hilft es, sie sofort in ihr Katzenklo zu tragen.

  8. Lob deine Katze, sobald sie in ihrer Katzentoilette scharrt.

  9. Pinkelt deine Katze immer in dein Bett, dann kann es helfen ihr eine Weile konsequent den Zugang zum Schlafzimmer zu verwehren. Mach dich aber auf jeden Fall auf die Suche nach der Ursache. Denn du löst damit nicht das zugrundeliegende Problem!

  10. Pinkelt deine Katze auf deine schon ältere Badezimmermatte, dann riecht diese wahrscheinlich mittlerweile für Katzennasen sehr einladend (egal, wie oft man sie wäscht). Entweder tauschst du die Matte gegen eine neue aus oder du legst sie bei Nichtbenutzung an einen für deinen Stubentiger nicht zugänglichen Ort.

Was du auf keinen Fall tun solltest

  • Deine Katze anschreien! Ja, es ist ärgerlich, wenn du nach Hause kommst und die Katze hat auf den Teppich gepinkelt. Aber denk immer daran: Sie macht es nicht, um dich zu ärgern! Und sie kann dein Geschrei nicht mehr mit dem See in Verbindung bringen. Für sie ist das also eine aus heiterem Himmel kommende Bestrafung, die sie nur noch mehr verunsichert.

  • Deine Katze mit einer Blumenspritze nass spritzen. Egal, wer dir dies auch immer empfiehlt, eine solche Bestrafung ist nicht mehr zeitgemäß. Sie sorgt bei unsicheren Katzen auch eher für ein Schlimmer werden des Problems.

  • Die Katze mit der Nase in die Urinpfütze stupsen. Das wird deine Katze nur noch mehr verunsichern und stressen. Sie ist kein erwachsener Mensch und kann den Zusammenhang zwischen ihrem Urinieren und deinem “Nase-in-Urin-stupsen” nicht herstellen. So schaffst du es nur, dass sie das Zutrauen zu dir verliert und noch mehr Angst bekommt.

  • Ammoniakhaltige Reinigungsmittel verwenden. Ammoniak ist auch in Urin enthalten und wird deine Katze darin bestärken, dass dort ein neuer Pipiplatz ist. Denn nach der Katzenlogik muss alles, was nach Urin riecht, ein Katzenklo sein. Egal, wie es dort sonst aussieht.

  • Deine Katze schütteln oder schlagen. Es versteht sich von selbst, dass du keinem dir anvertrauten und hilflosen Wesen Gewalt antust! Vergleiche eine Katze immer mit einem Baby: Würdest du das schlagen, nur weil es gerade in dem Moment pinkelt, in dem es keine Windel trägt?

  • Deine unsaubere Katze einschläfern. Warum solltest du das tun? In den seltensten Fällen sind die Gründe dafür, dass deine Katze ins Bett kotet oder neben das Katzenklo pinkelt, ernsthafter gesundheitlicher Natur. Eine Harnwegsinfektion und selbst ein Nierenleiden lassen sich gut behandeln. Es gibt keinen Grund deinen Liebling einschläfern zu lassen.

Versuch immer ruhig und gelassen zu bleiben und dich in deine unsaubere Katze hineinzuversetzen. Das mag manchmal schwierig sein, aber es hilft dir zu erkennen, wo das Problem liegt und dieses zu beheben. Denn schließlich möchtest du ja weiterhin mit deinem Stubentiger unbeschwert zusammen leben!

Ein Kater liegt entspannt auf einer Decke
Um wieder zu einem harmonischen Miteinander zu kommen, solltest du ruhig bleiben und deiner Katze das Gefühl von Sicherheit vermitteln.

Häufig gestellte Fragen

Häufige Fragen

Katze macht ins Bett – was tun?

Bleib ruhig! Und dann geh auf die Suche nach der Ursache. Deine Katze hat einen Grund, warum sie ins Bett macht und nicht ihr Katzenklos benutzt. Das können gesundheitliche Gründe sein, die nur ein Tierarzt erkennen kann. Oder Veränderungen in Deiner Wohnung oder Eurem Zusammenleben. Mit ein wenig Detektivarbeit findest Du den Grund und kannst Deiner Mietze dann helfen.

Muss ich meine unsaubere Katze einschläfern lassen?

Nein. Das Einschläfern einer Katze ist nur mit einem medizinisch validen Grund überhaupt erlaubt. Eine unsaubere Katze hat in der Regel keine unheilbare Erkrankung im Endstadium. Harnwegsinfektionen können behandelt werden und auch mit einer chronischen Niereninsuffizienz kann eine Katze noch einige Jahre leben.

Katze kotet ins Bett – und jetzt?

Hier gelten die gleichen Fragen, die du dir auch stellen solltest, wenn deine Katze ins Bett macht: Ist sie gesund? Gab es Veränderungen, die sie verstört haben könnten? Ist alles mit dem Katzenklo in Ordnung? Schau Dir all die Tipps in unserem Ratgeber an. Solange du der Ursache noch nicht auf den Grund gehen konntest, schließ die Tür zum Schlafzimmer.

Katze macht nicht mehr ins Katzenklo – was nun?

Schau dir kritisch die Katzenklosituation bei euch an:
Hast du genügend Katzenklos? Als Regel gilt ein Katzenklo mehr zu haben als die Anzahl der Katzen, die bei dir leben. (Also bei 2 Katzen 3 Katzenklos.)
Sind die Katzenklos immer sauber genug? Katzen sind reinliche Wesen und koten nicht gerne da, wo sie pinkeln.
Hast du die Katzenstreu geändert? Katzen sind Gewohnheitstiere. Wenn du eine andere Streu verwenden willst, wechsle sie langsam.
Hier findest du noch mehr Tipps zum Thema Katzenklos als Ursache für unsaubere Katzen.

Was tun, wenn Katze aus Protest pinkelt?

Eine Katze pinkelt nicht aus Protest. Sie pinkelt, weil sie in Not ist. Aber niemals, um dich zu ärgern oder um gegen etwas zu protestieren. Das ist menschliches Denken, kein tierisches. Schau also, was die Ursache ist, die deine Katze unsauber werden lässt. Am häufigsten hat es gesundheitliche Ursachen dich gefolgt von Veränderungen, mit denen dein Stubentiger nicht klarkommt.

Warum pinkelt meine Katze ins Bett?

Dies kann gesundheitliche Ursachen haben. Eine Blasenentzündung oder Probleme mit der Niere sind häufiger, als du vielleicht denkst.
Es kann auch eine Veränderung sein, die deine Samtpfote so sehr verunsichert, dass sie ins Bett pinkelt.
Oder aus Sicht deiner Katze stimmt etwas mit dem Katzenklo nicht.

Lies Dir für ganz viele weitere Tipps und Tricks auch die Kommentare durch!
Vielleicht findest Du dort schon Hilfe für Dein Problem?
Oder schildere uns gerne, was bei dir und deiner Katze geholfen hat.
Wir freuen uns immer über Erfahrungsberichte, Tipps und über jeden Kommentar!

Bild: © cunaplus – depositphotos.com

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577 Kommentare

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  1. SteffiRedaktion
    Hallo Barbara! Das ist ein stolzes Alter für eine Katze! Glückwunsch. Es ist oftmals so, dass Katzen im Alter (und 18 Katzenjahre sind so wie ca. 87 Menschenjahre) ihren Harn nicht mehr so gut halten können. Im Grunde genau wie auch bei uns Menschen: die Nerven und Muskulatur sind nicht mehr die stärksten und jüngsten, so dass der Harndrang oftmals erst spät erkannt wird und dann auch schlecht angehalten werden kann. Das Laufen ist beschwerlicher und so ist es leichter sich einen neuen Platz zu suchen als den ganzen weiten Weg bis zur Toilette zu laufen (gerade nachts!) und oftmals beginnen die Organe auf Grund des Alters langsam an zu versagen, was außerdem zu dem Problem beitragen kann, weil es auch die Entstehung eines Harnweginfektes begünstigt. Was neben den schon beschriebenen Dingen zusätzlich helfen kann, sind mehr Katzenklos in der gesamten Wohnung verteilen, so dass der Weg nicht so weit ist. Und dabei darauf zu achten, dass die Katzenklos einen tiefen Einstieg haben. Schließlich ist Katze mit 18 Jahren kein Hochleistungssportler mehr ;-) Und wer schon einmal - egal ob alt oder jung - richtig schlecht zu Fuß war, weiß ja auch eine bodentiefe Dusche zu schätzen. Ich will damit nur sagen: Man kann es seiner Katze mit ein paar einfachen Tipps und Tricks auch im Alter noch erleichtern sauber zu bleiben. Weil im Grunde genommen mögen auch Katzen gerne saubere und hygienische Zustände und pinkeln nicht gerne wo anders hin als in ihr Katzenklo. Vielleicht hilft das ja noch ein bisschen die Situation für Katze und Frauchen zu entspannen. Weil sie tut es ja nicht mit böser Absicht. Ich wünsche auf jeden Fall noch viele schöne, gemeinsame Jahre zusammen! Liebe Grüße von Steffi
  2. Barbara Heinrich
    Hallo, meine Katze ist mittlerweile 18 Jahre geworden. Die Unsauberkeit (pinkeln) fing vor ca. 2 Jahren an. In mein Bett, schöne warme Daunendecke. Nun, zuerst habe die Stellen gewaschen, usw. Matratzenschoner, Unterdecke, Bettbezug, Bettlaken, etc. Oft genug und ein verdammt hoher Arbeitsaufwand. Nun habe ich nur noch syn. Oberdecken. Waschbar bis 95° C. Aber das war auch egal, ob 30°, 40° oder 60° C. Ich war berufstätig und somit wenig Zeit. Ihr Privileg, in meinem Bett zu schlafen. Nun ja. Wir mussten uns nun irgendwie arrangieren. Ich habe mittlerweile einige Inkontinenzunterlagen. Wenn ich ist Bett gehe, breite ich ihre I-Decke aus. Nur darauf darf sie schlafen. Hat sie auch irgendwie, wenn auch widerwillig akzeptiert. Tagsüber lege ich mein Oberbett zusammen und lege die I-decke darauf. Über die ganze hintere Bettenbreite. Ich habe insofern noch Glück, das sie nur auf die I-decke pinkelt. Es geht oft 10, 20, oder 30 Tage ohne Flecken gut. Dann gibt es wieder einen Fleck. Aber die I-decke ist schnell gewaschen. Selbstverständlich habe ich 2 Katzentoiletten. Eine zum Pinkeln, die Andere für das große Geschäft. Neue ungewaschene Sachen werden auch missbraucht. Natürlich habe ich auch keine Fußmatten mehr (nachts) Wäsche sortieren und auf dem Fußboden liegen lassen - ist nicht. Die werden auch ohne waschen feucht. Aber ich tröste mich damit, wie hatten viele schöne Jahre und wenn ich ihre Unsauberkeit so Händeln kann, bin ich manchmal doch genervt, aber ich mag meine Katze immer noch. Es ist meine 3. Katze, mehr gibt es nicht. Ich bin 60 ++. Übrigens, der Kater meiner Tochter wurde 23 Jahre. Allen wünsche ich gute Nerven.
  3. SteffiRedaktion
    Hallo Svenja, zu erst einmal hast Du vollkommen richtig reagiert. Genau in dem Moment, in dem er an die falsche Stelle pinkelt "Nein" sagen und bei richtigem Verhalten loben. Wie jung ist denn dein Katerchen? Und macht er sonst einen gesunden Eindruck? Also ist er lebhaft, hat glänzende Augen, spielt und frisst? Wenn Du das alles bejahen kannst und er noch recht jung ist, dann würde ich die Unsauberkeit auf die vielen neuen Eindrücke schieben. Ansonsten solltest Du mit ihm zu einem Tierarzt gehen, um auszuschließen, dass es eine körperliche Ursache gibt. Überleg Dir mal, wie es Dir an seiner Stelle gehen würde mit all den neuen Gerüchen und Geräuschen und der neuen Umgebung. Da kann es schon mal vorkommen, dass er beim Spielen vor lauter Aufregung nicht mehr schafft, rechtzeitig zum Katzenklo zu kommen. Es kann gerade bei jungen Katzen (und später auch bei alten) am Anfang sehr hilfreich sein mehrere Katzenklos an verschiedenen Stellen aufzustellen, so dass immer eines in der Nähe ist. Wenn Du nicht so viele Katzenklos kaufen willst, kannst Du auch diese Einmal-Katzenklos verwenden: [apn typ="template" template="tpl-2s" asin="B00QRRDB0Q" tag="htm-kommentar-21" tpl-infobox="1" tpl-stars="1" false=""] Es ist ja nur für die ersten Wochen oder vielleicht wenige Monate bis er größer geworden ist. Und wenn es immer die Wolldecke ist, auf die er pinkelt, dann räume sie für eine Weile in einen Schrank. Dann kommt er nicht dran und gar nicht erst auf die Idee, dass das seine neue Katzentoilette ist. Ansonsten hab Geduld und bestätige sein richtiges Verhalten. Dann wird das schon gut werden. Bei weiteren Fragen, freue ich mich auf einen weiteren Kommentar. Liebe Grüße von Steffi
  4. Svenja
    Hallo :) Seit knapp 10 Tagen habe ich einen kleinen Kater aus dem Tierheim bei mir. Am Anfang hat er brav sein Klo genutzt. Vor 3 Tagen hat er mir dann, allerdings beim gemeinsamen Spielen, auf die Wolldecke gepinkelt. Kein Problem, Essig und Waschmaschine. Gestern Abend jedoch komme ich ins Schlafzimmer und da hat er in die dort stehende Schlafhöhle gekackt und auf meine Bettdecke gepinkelt. Ich hab dann alles sauber gemacht und er wusste auch selbst das er was falsch gemacht hat. Normal springt er sofort zu mir ins Bett und kuschelt sich an. Gestern dann erst nach rufen und ihm gut zureden. Als wir heute früh dann gemeinsam aufgestanden sind pinkelte er wirklich vor meinen augen auf die Wolldecke. Es gab ein lautes nein von mir, da er sich noch nicht anfassen lässt. Danach ging er dann auf sein Klo und verrichtete sein großes Geschäft, für das ich ihn dann überschwänglich gelobt habe. Was kann ich tun und woran liegts? Liebe Grüße Svenja
  5. SteffiRedaktion
    Hallo Thomas, das ist ein langer Kommentar :-) Ich hoffe, dass ich helfen kann: Zu erst einmal: Ja, es kann sein, dass eine kastrierte Katze Urinmarkierungen setzt. Man erkennt dies daran, dass sie das von Timido gezeigte Verhalten an den Tag legen: Sie schnuppern an einer Stelle, drehen sich dann um und pullern mit steil aufgerichtetem zuckenden Schwanz. Insofern gehe ich stark davon aus, das Timidos Unsauberkeit zu einem großen Teil Markierverhalten ist. Nun ist es leider nicht ganz so einfach dieses Verhalten verändert zu bekommen. Ihn auf's Katzenklo zu setzen, hilft wenig. Denn Urinmarkierungen sind wie auch alle anderen Arten der Markierung über die Pfoten, das Köpfchen oder den Körper der Katze (mit dem Kopf an etwas reiben, "um die Beine streichen" und ähnliches) ein völlig natürliches und artgerechtes Verhalten für Katzen und Kater. Es gehört zu ihrer normalen Katzen-Kommunikation dazu und ist natürlich besonders ausgeprägt bei unkastrierten Tieren in der Zeit der Rolligkeit. Gibt es in der Umgebung andere vielleicht sogar unkastrierte Katzen? Das könnte das saisonale Markieren erklären. Denn Ihr Timido riecht eine rollige Katze auch durch geschlossene Türen und Fenster. Allerdings kann das Anbringen von Harnmarkierungen auch aus einem Gefühl der Unsicherheit heraus passieren. (Ich gehe davon aus, dass er körperlich gesund ist und sonst keine Verhaltensauffälligkeiten zeigt?) So nach dem Motto "Ich fühl mich gerade unsicher oder bedroht, da brauche ich wenigstens einen vertrauten Geruch." Und so wie Sie es beschreiben, könnte das auch auf Ihren Timido zutreffen, gerade weil Sie beschreiben, dass er am Ende einer Rangelei ins Bett macht oder aber markiert, wenn Sie das Haus verlassen wollen. Hat Timido genügend Möglichkeiten sich zurück zu ziehen und seine Ruhe vor Radetzky zu haben? Das heißt, gibt es genügend erhöhte, gemütliche und gut zu verteidigende Stellen, an denen Timido sich in Ruhe entspannen kann ohne Angst haben zu müssen, dass Radetzky ihn "überfällt"? Denn so wie es aussieht ist Timido ein Kater, der lieber seine Ruhe hat und wenn er das Gefühl hat, dass er ohne ihre Nähe oder die Ihrer Frau die ganze Zeit auf der Hut sein muss, dann kann das zum Markierverhalten führen. Es ist schwer dieses Verhalten wieder abzugewöhnen. Was Sie tun können, ist sehr kritisch durch Ihre Wohnung zu gehen und sie sozusagen aus Katzenaugen zu betrachten. Sind genügend Schlaf- und Rückzugsmöglichkeiten vorhanden? Haben beide Kater genug Platz, um sich aus dem Weg zu gehen? Katzen lieben die Höhe gerade weil sie dort relativ geschützt sind. Was Sie noch tun können, ist Radetzky so bald Sie zu Hause sind unabhängig von Timido durch Spielen zu beschäftigen. Er scheint ein Kater zu sein, der viel Bewegung braucht. Bieten Sie ihm diese! Machen Sie mit ihm Klickertraining, gehen Sie vielleicht sogar Gassi mit ihm oder beschäftigen Sie ihn auf andere Weise während Ihre Frau mit Timido eine Schmuseeinheit einlegt. So bestätigen Sie Timido, dass er nichts zu fürchten hat. Und wenn er sich rundum wohl fühlt, gibt es keinen Grund zu markieren. Darf ich an dieser Stelle fragen, aus welchem Grund die Katzen bei Besuch in den Keller gesperrt werden? Und haben Sie dort normalerweise auch Zutritt und Schlaf- und Versteckmöglichkeiten? Es kann allerdings auch sein, dass das Urinmarkieren mittlerweile schon ein Automatismus ist. Riecht Timido vorher und hinterher an der Stelle, an der er markiert hat? Oder macht er es sozusagen im Vorbeigehen? Wenn letzteres der Fall ist, dann ist es nicht nur wichtig, dass Sie überlegen, was Timido so sehr in Stress versetzt, dass er markiert, sondern es ist eben so wichtig, dass Sie versuchen dieses Routineverhalten zu unterbrechen. Es ist schon ein guter Ansatz die Stellen mit Neutralreiniger und Enzymspray zu behandeln. Achten Sie dabei darauf auch wirklich alle Urinspritzer zu beseitigen sowohl an den Möbeln als auch auf dem Boden. Und beachten Sie, dass Timido tatsächlich erst wieder zu diesen Stellen Zutritt hat, wenn die Stellen komplett getrocknet sind. Was danach hilft, ist entweder die Stellen unzugänglich zu machen oder ihnen eine neue Bedeutung zukommen zu lassen. Das heißt im ersten Fall, dass Sie etwas vor die Ecken der Kleiderkästen und Kommode stellen, so dass Timido der Weg zu seiner Markierstelle verwehrt bleibt. Oder dass Sie eine Wachstuchdecke oder etwas ähnlich glattes, wasserabweisendes auf das Bett legen, so dass es zum einen geschützt und zum anderen als Pinkelstelle nicht mehr attraktiv ist. Im zweiten Fall bedeutet das, dass sie für eine Weile Futter an den Stellen auslegen. Katzen pinkeln und markieren üblicherweise nicht dort, wo Essen liegt. Es wird nicht von jetzt auf gleich besser werden mit dem Markieren. Aber wenn Sie es schaffen, aus Timido einen völlig entspannten Kater ohne Angst und Unsicherheit zu machen, dann klappt das. Ich hoffe, das der eine oder andere Tipp hilfreich ist. Sollten Sie noch Fragen haben, melden Sie sich! Liebe Grüße Steffi
  6. SteffiRedaktion
    Hallo, das mit dem größeren Katzenklo ist eine gute Idee. Ich hoffe, das hilft! Vielleicht bedeckt es dann ja beide Plätze - sowohl für das kleine als auch das große Geschäft und bringt ihm die nötige Ruhe. Und ein bisschen hochwertiges Öl oder Butter im Futter schadet ihm auf keinen Fall. Auch wenn er mit vier Jahren eigentlich tatsächlich noch ein bisschen jung für Verstopfungen ist. Aber wer weiß. Und Menschen schlagen Stress und Veränderungen ja auch manchmal auf den Magen. Vielleicht also auch ihm. Es freut mich auf jeden Fall zu hören, dass ihr nicht aufgeben wollt und drücke die Daumen. Liebe Grüße Steffi
  7. SteffiRedaktion
    Hallo Andreas, das mit den getragenen Sachen ist wirklich ein bisschen merkwürdig, aber es freut mich zu hören, dass sie langsam Vertrauen fasst. Hat das mit dem Handtuch geholfen? Liebe Grüße Steffi
  8. Thomas
    Guten Tag! Ich habe ein Problem mit meinen zwei Fellnasen. Ich habe 2 Kater einen Kater von einem Bauernhof (Timido) und einen 3 Monate ältern roten Fidelkater (Radetzky), der schlecht hört und leicht schielt. Beide sind ca. 3 Jahre alt und kastriert und reine Wohnungskatzen. Timido ist ein stattlicher kater mit 7 kg, eher ruhig vom Gemüt, schmust gerne und frisst zu viel, müssen wir ständig bremsen. Timido wurde zu früh von der Mutter getrennt. Er hat es zum Beispiel nicht gelernt seine Krallen richtig einzuziehen, mittlerweile geht es aber. Mit viel Übung und Geduld hat sich das gelegt. Radetzky ist ganz anders. Er ist schlank hat ca.3-4 kg. Frisst sehr wenig, man muss ihn dazu animieren. Bzw. den großen Fernhalten. Getrennt füttern geht nicht, da er ansonsten gar nicht frisst. Er ist sehr lebhaft, wandert durchs Haus und spielt irrsinnig gerne. Kuscheln mag er gar nicht gerne. Er kommt höchstens Abends mal an und liegt sich auf meinen Schoss, aber wenn man ihn zu toll streichelt geht er. Er liebt die Wärme und liegt ständig am Kachelofen. Die beiden dürfen bei uns im Haus überall hin, außer ins Bad, WC und Küche. Alle Türen sind offen. Geschlossene Türen macht der Radetzky selbstständig auf. Wenn sie versperrt sind, krazt er an der Türdichtung. Es könnte alles so schön sein, doch Timido macht seit ca 2 Jahren in "unregelmäßigen" Abständen irgendwo hin. Unregelmäßig unter Anführungszeichen, da ich das Gefühl habe das es im Jänner/Februar und im August/September schlimmer ist. Dann ist es fast täglich, ansonsten kommt es vielleicht 2 mal im Monat vor. Kann mir das nicht erklären. Derzeit macht er fast jeden Tag einmal irgendwo hin. Er macht immer nur sein kleines Geschäft an eine Stelle neben dem Katzenklo, an meinen Kleiderkasten oder den Kleiderkasten meiner Frau, an eine Kommode oder das Schlimmste in mein Bett. Kästen und Co sind nicht so schlimm. Ich wische es weg und behandle es mir einem speziellen Katzenurinreiniger mit Mikroorganismen drinnen. Das ist wirklich gut und der Uringeruch ist schnell weg. Im Bett ist es sehr ärgerlich. Hab mittlerweile einen Matrazenschutz und eine Überdecke drauf, aber dennoch ist das immer eine Torture. Ich bin mit den Nerven am Ende. Versuche nicht zu schimpfen, aber wenn ich müde bin und gerade schlafen gehen möchte, steigert ein Kompletttausch der Bettwäsche nicht gerade meine Laune. Was mir aufgefallen ist, ist das er an Kästen anders macht als ins Bett. Im Bett hockt er sich hin wie im Katzenklo. Der Hintern zeigt nach unten. An Kasten oder Mauer stellt er sich ganz nah. Dann hebt er den Schwanz steil nach oben. Der ganze Hintern beginnt zu wackeln und dann pisst er seine ganze Blase an den Gegenstand. Das heben des Schanzes ist für mich immer ein Alarmsignal, da schnappe ich ihn gleich und stopfe ihn ins Katzenklo. Das hilft oft. Er macht auch immer nur irgendwo hin, wenn ich oder meine Frau dabei sind. Er hat noch nie irgendwo hingemacht, wenn wir nicht anwesend, also wirklich neben ihm waren. Aufgefallen ist mir weiters, dass es zeitweise zusammenhängt mit diversen Deos von mir. Kann da auch ein Bodenreiniger schuld sein? Die Katzenklos reinige ich einmal täglich, vor der abendtlichen Fütterung. Die zwei haben 3 Klos im Obergeschoss und im Keller wo sie bei Besuch eingesperrt werden stehen auch 2 Klos. Den Kompletttausch der Klostreu mache ich alle 2-3 Wochen. Wobei ich sehr genau einschätzen kann wenn es ihnen nicht passt, das hab ich mittlerweile im Gefühl. Auch die Steu habe ich getauscht, wobei es bei anderen Katzenstreus schlimmer wird. Daher vermute ich, dass das die richtige Streu für sie ist. Wobei aufgefallen ist mir schon, dass sie in 2 Toiletten weniger oft reinmachen. Aber wirklich signifikant ist es auch nicht. Weiters habe ich festgestellt, dass es oft passiert, wenn meine Frau und ich das Haus verlassen wollen oder in der Früh aufstehen. Oder meine zwei Kater sich durchs Haus jagen und rangeln. Da fliegen dann die Haare und die Fetzen. Sie tun sich aber nicht wirklich weh und hab gelernt das es oft schlimmer anmutet als es ist. Es sind sozusagen ihr narrischen 10 Minuten und dann liegen sie wieder nur rum und schlecken sich gegenseitig ab. Oft macht Timido aber am Ende so einer Rangelei ins Bett. Hab schon an Revierkämpfe gedacht. Aber sicher bin ich mir nicht. Was zeitweise hilft ist Feliway. Aber derzeit leider auch nicht. Derzeit bin ich mit meinem Latein am Ende. Ich habe nicht das Gefühl das es irgendeine der vergangenen Störfaktoren ist. Die Tierärztin hat gemeint, dass er vielleicht einfach nur markiert. Manche Katzen haben das, trotz Kastration. Doch wie ich dagegen vorgehen kann, wusste sie nicht. Kann es das wirklich sein? Können Sie mir vielleicht weiterhelfen oder einen Tipp geben? LG Thomas
  9. Nahne Jachmann
    Er hat ein sehr feines weiches katzenstreu. .. habe gestern mal das Katzenklo genug auf die Stelle gestellt wo er immer sein Kot hinsetzt und in der Nacht scheint er auch sein häufen da rein gemacht zu haben dafür hat er diesmal an die Stelle wo sein Klo vorher stand hin gepinkelt. ... das Klo haben wir noch allerdings hat mein Mann es dann in der Garage für Öl benutzt deshalb können wir das nicht mehr gebrauchen ich werde morgen mal ein neues holen was auch ein bisschen größer als das jetzige ist vielleicht ist ihm das zum koten nur zu klein... dabei beobachten konnten wir ihn bis jetzt noch nicht aber ich glaube er schart vorher im klo ... seinen Deckel haben wir auch schon abgenommen ohne Erfolg bisher ... er ist jetzt erst knapp 4 Jahre alt also sollte es an seinem Alter denke ich nicht liegen aber ich werde es trotzdem mal mit ein bisschen Öl versuchen ... Danke schön für die vielen tipps wir werden sicherlich nicht aufgeben immerhin ist es unser "kind" ... ich hoffe wir finden die Lösung ganz bald das er endlich zur ruhe kommen kann... Lg
  10. Andreas
    Ja benutzt auch das Klo. Während der rollogkeit, hat sie überall mal hin gemacht. Jetzt ist seit Ca 7 Tagen nachts Ruhe, und sie pinkelt nur noch auf von mir getragene Sachen. Sie kommt seit letzter Nacht sogar ins Bett und legt sich schnurrend zu uns. Lässt sich zwar nicht anfassen, aber brummt so vor sich hin. Werde das mit dem Handtuch mal versuchen. Unters Messer kommt sie in Ca 2 Monaten. Zusammen mit Uschi, der anderen. LG ich