Wie erziehe ich meine Katze?

Unsere Tipps zur Katzenerziehung

Zwei Katzen beäugen zerbrochene Weihnachtskugeln unter einem Weihnachtsbaum
Gegen Unfälle beim Herumtoben hilft auch die beste Katzenerziehung nicht!

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Wenn es um Katzenerziehung geht, dann bekommst du oft zu hören „Katzen sind eigensinnig, die kann man nicht erziehen.“ Aber stimmt das wirklich? Kann man Katzen erziehen? Und wenn ja: Wie erziehe ich meine Katze?

Die ganz klare Antwort lautet:

Ja! Es ist möglich eine Katze zu erziehen.

Dies fängt bei so einfachen Dingen an wie Katzen stubenrein zu bekommen und endet bei Tricks wie Pfötchen geben. Es gibt sogar Samtpfoten, die mit Begeisterung einen Agility-Parcour meistern.

Wie das gehen soll, fragst du dich?

Ganz einfach: mit Geduld und dem konsequenten Loben der richtigen Verhaltensweise. Bestrafungen bringen bei Katzen höchstens eine Trotzreaktion hervor. Dabei gibt es zwei große Schwierigkeiten:

  1. Den richtigen Moment abpassen! Katzen können nur wenige Sekunden lang ein Lob mit einer Handlung in Einklang bringen. (Das gilt auch für Schimpfen und macht es deshalb so ineffektiv, weil unser Stubentigers das auf sich bezieht.) Daher muss die Belohnung unmittelbar nach der Tätigkeit kommen.
  2. Herauszufinden, was deine Katze oder deinen Kater motiviert. Wie wir dir schon in unserem Artikel zum Thema „Katze beschäftigen“ erklärt haben, lassen sich manche Samtpfoten durch Leckerlies zu Höchstleistungen anspornen, andere durch streicheln, schmusen oder lobende Worte.  Und auch unter den Stubentigern gibt es lernbegeisterte und weniger willige.

Wie du alle Katzen dazu bekommst neue Dinge zu lernen und ungewolltes Verhalten (wie beißen und kratzen) zu lassen, kannst du in diesem sehr empfehlenswerten eBook von Gabriele Zucke lesen:

Darin steht in mittlerweile 23 Kapiteln alles aufgeschrieben, was du über Katzenerziehung wissen wolltest. Beginnend bei einer artgerechten Haltung für Wohnungskatzen und Freigänger über die richtige Kommunikation mit deinem Kätzchen bis hin zu sinnvoller Beschäftigung und Clickertraining für Katzen wird dir gezeigt wie du deine Katze richtig erziehst. Dabei werden auch die Themen Unsauberkeit sowie Angst und Stress bei Kater und Katze jeweils in einem eigenen Kapitel angesprochen. Und da wir wie unsere Samtpfoten am Besten mit all unseren Sinnen lernen, ist das eBook multimedial. Neben Texten und Bildern sind auch Videos dabei, in denen dir ausführlich bestimmte Dinge erklärt werden. Außerdem wird das eBook regelmäßig erweitert und alle diese Erweiterungen sind inklusive.

Und damit du siehst, dass Clickertraining mit Katzen nicht nur ein Mythos ist, hat uns Karin hier ein Video zur Verfügung gestellt, das zeigt, was ihre Ronja schon alles kann:

Es ist eben doch möglich Katzen zu erziehen! Es erfordert nur etwas mehr Geduld als bei einem Hund.

Übrigens ist es nicht nur der „Ah!“-Effekt, den du erzielst, wenn du deine Katze mit Clickertraining erziehst. Du forderst deinen Schmusetiger auch geistig heraus. So wird ihm nicht so schnell langweilig und er bleibt ausgeglichen. Außerdem kannst du bei einem konsequenten Training auch Ängste deiner Fellnase mit dem Clickertraining abbauen. Probier es doch einfach mal aus!

Rotgetigerte Katzenmutter mit Kitten , das nach ihr tappst
Erziehung ist nicht nur zwischen Katzenmüttern und ihren Kitten möglich. Auch du kannst mit viel Geduld einiges erreichen.

Hast du eine andere Meinung zu dem Thema?

Oder hast du Tipps und Tricks für eine gelungene Katzenerziehung?

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Bildcredit: (c) tibanna79 - Fotolia.com


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Über Steffi 130 Artikel
Ich bin Steffi, bekennende Tiernärrin, Dosenöffner für ehemals drei Kater und aktuell einen Junghund. Ich möchte mit meinen Beiträgen allen Tierbesitzern helfen, ihre Lieblinge noch besser zu verstehen.

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