Was ist Agility?

Schriftzug Agility über das ein Hund springt

Ihr habt nun schon einige Mal etwas von der süßen Flitzemaus Mila und dem Agilitysport gesehen und gelesen.
Viele von euch haben vorher schon einmal etwas von Agility gehört, oder betreiben es sogar selbst. Diejenigen, die eher nichts damit zu tun haben, aber gerne wissen würden was es damit auf sich hat, dürfen nun gerne weiterlesen. 😉
Blue Merle Australian Shepherd saust aus einem gelben Tunnel während eines Agility-Turnier

Was genau ist eigentlich Agility?

Agility ist eine Sportart, die aus England kommt und von allen Hunderassen betrieben werden kann. Es muss ein Parcours, mit 12 bis 20 Hindernissen, in einer bestimmten Reihenfolge absolviert werden. Dieser ist immer anders aufgebaut und hat normalerweise eine Länge zwischen 100 und 200 Meter. Ein Richter stellt den Parcours und nummeriert ihn, damit auch jeder weiß, wo es langgeht.

Typisches Zubehör für ein Agility-Turnier auf einem Haufen
So sieht eine Nummerierung der Hindernisse aus.

Es ist nicht nur wichtig den Hund in der richtigen Reihenfolge über die Hürden und Hindernisse zu führen, sondern dabei auch möglichst schnell zu sein. Denn die Zeit ist am Ende meist entscheidend für die Platzierung.

Die verschiedenen Leistungsklassen

Es wird zwischen drei Leistungsklassen unterschieden: A1, A2 und A3 (je höher die Zahl, desto anspruchsvoller der Parcours). Jeder Neuling beginnt automatisch in der A1.
Allerdings muss nicht jeder Hund die gleiche Höhe springen. Ein Richter misst vor der ersten Teilnahme an einem Turnier die Größe des Hundes anhand der *Wideristhöhe ein.

Small = bis 35 cm *
Medium = zwischen 35 cm und 43 cm *
Large = ab 43 cm *

Das bedeutet natürlich auch, dass diese drei Klassen unterschiedlich hoch springen müssen:

Small = 30 cm (25-35 cm)
Medium = 40 cm (35-45 cm)
Large = 60 cm (55-65 cm)

Parcour in einem Agility-Turnier mit einem Hund, der über ein Hindernis springt, im Hintergrund Zelte
Sprunghöhe Large

Agility-Turniere

Im Agility wird zwischen dem A-Lauf und dem Jumping unterschieden. Im Jumping gibt es keine Kontaktzonengeräte. Diese sind der Steg, die A-Wand und die Wippe.

Voraussetzung für die Teilnahme an Turnieren ist die erfolgreiche Teilnahme an der Begleithundeprüfung.

Beim nächsten Mal erklären wir euch was es für Hindernisse gibt, was es mit den Kontaktzonen auf sich hat und erklären wie es zu Fehler- und Verweigerungspunkten kommen kann.

Falls ihr Fragen zu dem Thema Agility habt, immer her damit.


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Bildcredit: c Mickeing - Fotolia.com, (c) herreld - despositphotos.com, (c) Gottfried Carls - Fotolia.com

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Über Julia Richard 1 Artikel

Ich bin Julia und mache seit ca. 2 Jahren Agility mit meiner Hündin Mila. Seit diesem Jahr nehmen wir gesponsert vom Haustiermagazin auch an Turnieren teil und schreiben über Hundesport.

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