Tierversicherung – die Tierkrankenversicherung

Wichtiges auf einen Blick

Gruppe unterschiedlicher Haustiere
Tierversicherungen gibt es für jedes Tier.

Eine Tierversicherung ist heute ein wichtiges Gut, wenn es darum geht, deinen Hund, deine Katze oder dein Pferd zu versichern. Sie sorgt dafür, dass dir keine hohen Kosten entstehen, sollte dein Tier einen Unfall haben oder erkranken. Ebenso ist eine Tierversicherung ein Kostenschutz für dich, sollte dein Tier Schäden an fremdem Eigentum verursachen. Besonders Pferdehalter sollten eine Pferdehaftpflicht abschließen. Neben Hunden, Katzen und Pferden gibt es auch Tierversicherungen für alle anderen Tiere wie Nager, Exoten oder Nutztiere. Hier erfährst du, was für Tierversicherungen es gibt, was sie leisten, was sie kosten und ob sich der Abschluss einer solchen für deinen tierischen Begleiter lohnt.

Was für Tierversicherungen gibt es?

Grundlegend gibt es zwei Arten von Tierversicherungen. Eine Tierhaftpflichtversicherung funktioniert genauso wie deine private Haftpflichtversicherung, abgesehen davon, dass sie nur für Schäden haftet, die dein Tier verursacht hat. Solche Schäden können schnell äußerst teuer werden, denn sollte dein Pferd durchgehen, dich abwerfen und in Panik losrennen, kann es innerhalb kürzester Zeit immensen Schaden anrichten, indem es beispielsweise mit seinen Hufen mehrere Motorhauben geparkter Autos beschädigt oder im schlimmsten Fall sogar Menschen schwere Verletzungen zufügt.

Die andere Art der Tierversicherung ist die Tierkrankenversicherung. Sie funktioniert genauso wie deine eigene. Erkrankt dein Tier, übernimmt eine Tierkrankenversicherung die Kosten für seine Behandlung inklusive Nachsorge. Besonders wichtig kann eine solche Versicherung werden, wenn dein Tier operiert werden muss. Eine Operation inklusive Nachsorge kostet bei einem Hund oder einer Katze fast immer vierstellige Beträge, die du spontan aufbringen müsstest, um deinen Liebling zu retten.

Verschiedene Haustiere
Ist dein Tier gut versichert?

Tierhaftpflichtversicherung




Eine Tierhaftpflichtversicherung, auch einfach Tierhaftpflicht genannt, ist das Äquivalent deiner Haftpflichtversicherung, nur eben für dein Tier. Wenn du einen Personen-, Sach- oder Vermögensschaden verursachst, kannst du im Normalfall darauf zählen, dass deine Haftpflichtversicherung für die dadurch entstehenden Kosten aufkommt. Für von dir verursachte Schäden haftest du mit all deinem Vermögen, sowohl für den direkt entstandenen Schaden, als auch für Spätfolgen, die daraus resultieren.

Gleiches gilt für dein Tier. Da Tiere allerdings schuldunfähig sind, haftest du als Halter für Schäden, die dein Tier anrichtet. Wenn du keine großen oder besonders gefährlichen Tiere hast, brauchst du dir über eine Tierhaftpflichtversicherung keine großen Gedanken zu machen. Durch Nagetiere oder Vögel in Käfighaltung entstandene Schäden haftet für gewöhnlich deine Privathaftpflicht. Auch Schäden durch Katzen sind im Regelfall durch eine private Haftpflichtversicherung abgedeckt.

Für Hunde und Pferde sieht die Sache allerdings ganz anders aus. Für beide benötigst du eine separate Tierhalterhaftpflicht.

Pferdehaftpflichtversicherung

Eine Pferdehaftpflichtversicherung übernimmt sämtliche Schäden, die dein Pferd verursacht. Auch wenn dein Pferd für dich das treueste und liebste Pferd auf diesem Planeten ist, kann es dich trotzdem in den finanziellen Ruin treiben, wenn du für dein Pferd keine Haftpflichtversicherung abgeschlossen hast.

Stell dir einfach mal vor, du reitest in der Nähe eines Parkplatzes am Waldesrand. Selbst wenn du dein Pferd eigentlich jederzeit unter Kontrolle hast, kann es leider passieren, dass es etwas Beängstigendes erblickt oder ein plötzliches unangenehmes Geräusch hört, das es in Panik versetzt.

Sich aufbäumendes Pferd mit Reiterin.
Dieses Pferd könnte seine Reiterin abwerfen und durchgehen.

Wahrscheinlich bist du in dem Moment von der Situation genauso überrascht wie dein Pferd, welches sich aufbäumt, dich abwirft und in Panik davongaloppiert. Es rennt direkt auf den Parkplatz zu, springt auf ein Auto und rennt weiter auf die Straße, auf der ein Autofahrer gerade noch ausweichen kann, dabei allerdings weitere parkende Autos beschädigt und im schlimmsten Fall auch noch einen Menschen erwischt.

Ohne eine Pferdehaftpflichtversicherung haftest du für sämtliche entstandenen Schäden. Schlimmstenfalls kann es dazu führen, dass du bis an dein Lebensende am Existenzminimum leben musst, da es keine Obergrenze gibt, bis zu der du haftbar gemacht werden kannst. Die Schäden an den Fahrzeugen können in diesem Beispiel mehrere tausend oder zehntausend Euro betragen. Als wäre das noch nicht genug, müsstest du auch noch die Behandlungskosten der angefahrenen Person bezahlen. Wenn dieser Mensch nun ganz viel Pech hatte, ist er bei dem Unfall so schwer verletzt worden, dass er zukünftig auf den Rollstuhl angewiesen ist.

Sein Pech ist in diesem Fall auch dein Pech, denn neben der ersten medizinischen Versorgung musst du auch für sämtliche Folgekosten aufkommen. Dazu gehören Schmerzensgeld, Kosten weiterer Operationen samt Krankenhausaufenthalte, der rollstuhlgerechte Umbau der Wohnung des Geschädigten, Verdienstausfälle und gegebenenfalls Invalidenrente. Der Gesamtschaden kann hier sogar in die Millionen gehen. Vielleicht klingt das für dich etwas melodramatisch oder weit hergeholt, aber denk mal darüber nach, was ein winziger Moment der Unachtsamkeit für Folgen nach sich ziehen kann.

Mit einer Pferdehaftpflicht kannst du dich für wenig Geld vor solchen existenzbedrohenden Unwägbarkeiten schützen. Eine solche Versicherung mit einer Deckungssumme von fünf bis zehn Millionen Euro kostet dich keine zehn Euro im Monat. Das ist sicherlich ein ziemlich geringer Betrag im Vergleich zu dem, der im Schadensfall auf dich zukommen könnte.

Traber in vollem Geschirr
Für besondere Gelegenheiten wie Trabrennen oder ähnliches brauchst du eine besondere Versicherung.

Solltest du an Pferderennen oder Reitturnieren teilnehmen wollen, solltest du darauf achten, dass dies mitversichert ist, denn einige Versicherungen bieten Schutz für Schäden, die bei Reitturnieren oder Pferderennen entstehen, nur als teure Zusatzoption an, wogegen es bei anderen Versicherungen vielleicht schon im Basistarif enthalten sein kann.

Aber auch sonst lohnt es sich definitiv, verschiedene Tarife für Pferdehaftpflichtversicherungen zu vergleichen. Teilweise gibt es enorme Unterschiede bezüglich der Leistungen, obwohl die Beiträge fast identisch sind. Du solltest beim Vergleich vor allem auf die verschiedenen Deckungssummen und den Leistungsumfang achten, um deinen idealen Tarif zu finden. Die Beiträge deiner Pferdehaftpflicht sind außerdem auch vom Alter deines Pferdes abhängig.

Weiterführende Informationen findest du auch auf unseren Seiten zu Pferdeversicherungen.

Hundehaftpflichtversicherung

Eine Hundehaftpflichtversicherung schützt dich vor allen Kosten, die durch von deinem Hund verursachten Schäden entstehen. In manchen Bundesländern ist diese sogar gesetzlich vorgeschrieben. Ob das in deiner Region so ist, kannst du hier in unserem Beitrag zur Hundehaftpflicht nachlesen.

Auch wenn es in deinem Bundesland nicht vorgeschrieben sein sollte, solltest du dich um eine Hundehaftpflicht kümmern. Immerhin bist zu jeden Tag mehrmals mit deinem Hund in der Öffentlichkeit unterwegs und selbst der bravste Hund kann mal die Kontrolle verlieren und Schäden verursachen, für die du bis zum Ende deines Lebens bezahlen musst, wenn dein Hund nicht versichert ist.

Angenommen, du spielst mit deinem Hund im Park. Auf einmal entdeckt dein Hund im Gebüsch ein Kaninchen und obwohl er es eigentlich nie tut, entschließt er sich, es zu jagen. Er rennt also los und bevor du reagieren kannst, ist er einem Radfahrer vor sein Fahrrad gelaufen, woraufhin der Radfahrer stürzt und sich einen komplizierten Knochenbruch zuzieht. Da du für deinen Hund verantwortlich bist, ist es deine Pflicht, für alle durch den Unfall entstandenen Schäden aufzukommen, einschließlich sämtlicher Folgekosten.

Du bezahlst folglich nicht nur die gesamten Behandlungskosten des Radfahrers, die möglicherweise auch stundenlange Operationen und einen mehrtägigen Krankenhausaufenthalt umfassen, sondern auch Folgekosten wie Verdienstausfall und die Kosten der womöglich benötigten Physiotherapie.

Hund sitzt auf zerstörtem Sofa.
Dieser Hund hat zum Glück nur Sachschaden verursacht.

Ein anderes Beispiel könnte sein, dass dein Hund einen anderen Menschen beißt. Er kann sich plötzlich provoziert fühlen und zubeißen, oder er übertreibt es beim Spielen einfach mit der Kraft seines Kiefers und verursacht vollkommen ungewollt eine klaffende Bisswunde. Die Kosten der Wundversorgung bleiben ohne eine Hundehaftpflichtversicherung allein an dir hängen. Wenn du außerordentliches Pech hast, ist die gebissene Person anschließend berufsunfähig, sodass du für diese die Berufsunfähigkeitsrente bezahlen musst, solange sie lebt.

Es sind diese kleinen unvorhersehbaren Momente, die dich finanziell dauerhaft ruinieren können. So lieb dein Hund auch sein mag, ein gewisses Restrisiko besteht immer. Bevor es also so weit kommt, solltest du dir ernsthaft überlegen, ob du nicht eine Hundehaftpflicht abschließen solltest. Die Kosten dafür sind mehr als überschaubar, je nach Alter und Rasse deines Hundes bezahlst du für eine Hundehaftpflichtversicherung weniger als sechs Euro pro Monat und bist damit auf der sicheren Seite.

 

Haftpflichtversicherung für Katzen, Vögel und Kleintiere

Schäden durch die genannten Tierarten werden eigentlich immer von deiner privaten Haftpflichtversicherung abgedeckt, sofern keine ungewöhnliche Haltung vorliegt, die man als grob fahrlässig einstufen könnte. Das heißt, dass du dir keine Sorgen machen musst, wenn dein Meerschweinchen mal ein Kabel annagt und dadurch ein Zimmerbrand ausgelöst wird, solange du es normalerweise in einem Gehege hältst und es nicht ständig unbeaufsichtigt in deiner Wohnung herumläuft.

Gleiches gilt für Vögel und andere Kleintiere. Aber auch Katzenhalter sind mit einer Privathaftpflicht auf der sicheren Seite, obwohl Katzen deutlich größere Schäden anrichten können als Kleintiere. Eine Freigängerkatze kann draußen größere Unfälle auslösen, indem sie beispielsweise beim Jagen den Weg eines Radfahrers kreuzt, dessen Ausweichversuch dazu führt, dass ein Autofahrer dem Radfahrer ausweicht und mehrere teure Autos beschädigt.

Auch ein winziger Biss deiner Katze kann sehr schwere Folgen nach sich ziehen. In der Mundflora deiner Katze befinden sich unheimlich viele Bakterien, die für den Menschen sehr gefährlich sind. Selbst ein sofort behandelter Katzenbiss kann dauerhafte Lähmungen hervorrufen, die dem Gebissenen dauerhafte Kosten verursachen, welche er von dir einklagen kann. Wirf einfach einen Blick in die Vertragsbedingungen deiner privaten Haftpflichtversicherung. Sollten Schäden durch Katzen und andere kleine Haustiere nicht abgedeckt sein, sieh dich nach einer anderen Privathaftpflicht um. Es gibt kaum noch eine solche Versicherung, die derartige Schäden nicht abdeckt.

Hamster nagt an Gitterstäben.
Für Hamsterschäden haftet die Privathaftpflicht.

Tierkrankenversicherung

Eine Tierkrankenversicherung leistet für dein Tier das, was deine normale Krankenversicherung für dich leistet. Anders als bei dieser, gibt es bei Tierkrankenversicherungen zwei unterschiedliche Varianten. Eine Variante ist die Operationsversicherung. Sollte sich dein Tier verletzen oder aufgrund einer Krankheit operiert werden müssen, übernimmt die Tier-OP-Versicherung sämtliche Kosten für die Operation und die medizinische Nachsorge. Die Kosten einer Operation sind normalerweise vierstellig. Ein kleiner Unfall deines Tieres kann somit jederzeit spontan ein großes Loch in deine Haushaltskasse reißen.

Die andere Variante ist die Tierkrankenversicherung. Diese schließt im Normalfall eine OP-Versicherung mit ein, übernimmt darüber hinaus jedoch auch noch die normalen Tierarztkosten im Krankheitsfall. Sie bietet dir kompletten Kostenschutz, sollte dein Hund, dein Pferd, deine Katze oder dein Kaninchen erkranken oder sich eine kleine Verletzung zuziehen, die ambulant behandelt werden kann. Die meisten Tierkrankenversicherungen übernehmen auch die Kosten für Impfungen und andere Vorsorgemaßnahmen.

Allgemein gilt die Regel, dass eine Operationsversicherung für Tiere immer günstiger ist als eine Krankenversicherung. Das ist auch nur logisch, denn schließlich beinhaltet diese eine OP-Versicherung und hat darüber hinaus einen deutlich größeren Leistungskatalog. Bei einem kleinen Geldbeutel solltest du auf jeden Fall eine Tierkrankenversicherung abschließen, da du für wenige Euro im Monat dafür sorgen kannst, dass dein Liebling in jedem Fall die medizinische Hilfe bekommt, die er benötigt, unabhängig von deiner finanziellen Situation.

Hundekrankenversicherung

Du kannst für deinen Hund entweder eine Operations- oder eine Krankenversicherung abschließen. Wie allgemein üblich, enthalten Hundekrankenversicherungen bereits eine Operationsversicherung und sind dadurch natürlich ein klein wenig teurer als diese.

Sollte dein Hund operiert werden müssen, übernimmt eine Hundeversicherung die Kosten für den Eingriff, einschließlich Klinikaufenthalt, Medikamente und der tierärztlichen Nachsorge. Eine Hundeoperation verursacht problemlos Kosten im vierstelligen Bereich, selbst wenn es sich nur um einen Routineeingriff wie die Entfernung eines Tumors handelt. Erleidet dein Hund einen komplizierten Knochenbruch, kannst du mit einer Summe im oberen vierstelligen Bereich rechnen. Das reißt sicherlich ein tiefes Loch in deine Haushaltskasse, ist jedoch zwingend nötig, wenn du das Leben deines Hundes retten möchtest.

Hund mit mehreren Verbänden.
Dem kleinen Hund geht es bald wieder besser.

Da Unfälle jederzeit plötzlich geschehen können und ein Tumor lange Zeit unbemerkt bleiben kann, hast du keine finanzielle Planungssicherheit. Die bekommst du allerdings mit einer Hunde-OP-Versicherung, denn je nach Alter und Rasse deines Hundes kostet dich dieser Schutz weniger als 13 Euro im Monat.

Auf der ganz sicheren Seite bist du dagegen mit einer Hundekrankenversicherung. Erkrankt dein Hund, ist das nicht nur emotional, sondern auch finanziell belastend. Mit einer Krankenversicherung für deinen Hund brauchst du dir jedoch keine Sorgen zu machen und kannst dich voll und ganz auf die Genesung deines Schützlings konzentrieren.

Nimm einfach mal an, dein Hund fängt an sich merkwürdig zu benehmen oder die Nahrungsaufnahme zu verweigern. Du gehst daraufhin mit ihm zum Tierarzt, der durch reines Abtasten nichts feststellen kann. Da dein treuer Begleiter dennoch krank zu sein scheint, muss der Tierarzt weitere Untersuchungen wie Röntgen, Ultraschall oder eine Computertomografie durchführen, um herauszufinden, was deinem Hund fehlt.

Allein die Diagnostik mit solchen Geräten kann Kosten in Höhe von mehreren hundert Euro verursachen. Kosten für heilende Medikamente und Nachuntersuchungen kommen noch hinzu. Eine Hundekrankenversicherung für deinen Hund kann dich vor diesen Kosten schützen. Je nach Rasse und Alter bezahlst du monatlich weniger als 30 Euro. Ein weiterer Vorteil ist, dass die meisten Versicherungen auch für Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen aufkommen.

Hier kommst du zu unserer großen Hundeversicherungsseite mit den Vergleichsrechnern für

 

Katzenkrankenversicherung

Für deine Katze kannst du entweder eine Kranken- oder eine Operationsversicherung abschließen. Es kann jederzeit passieren, dass deine Katze beim Herumtoben irgendeinen Unfall erleidet. Vielleicht rutscht sie bei einem gewagten Sprung ab, bleibt mit einem Bein an etwas hängen und zieht sich einen komplizierten Bruch zu. Nun musst du sie schnell zum Tierarzt bringen, der das Bein deiner Katze in einer Notoperation rettet. Mit der Operation allein ist es allerdings noch nicht getan. In der Folge der OP braucht deine Katze schmerzstillende Medikamente, mehrere Nachuntersuchungen und Verbandswechsel. Insgesamt kann dich so ein Ereignis weit über eintausend Euro kosten.

Es kann aber auch sein, dass deine Katze auch ohne Unfall unters Messer muss. Angenommen, du bist mit deiner Katze für eine Routineuntersuchung beim Tierarzt. Dabei stellt er fest, dass sich unbemerkt ein gefährlicher Tumor gebildet hat, der unbedingt operativ entfernt werden muss, da deine Katze sonst stirbt. Im günstigsten Fall kostet dich der Eingriff samt Nachversorgung immer noch um die eintausend Euro.

Katze beim Bluttest.
Tierärztlicher Bluttest bei einer Katze.

Gegen derartige finanzielle Gefahren kannst du dich mit einer Katzen-OP-Versicherung schützen. Je nach Rasse und Alter deiner Katze bezahlst du für eine Operationsversicherung weniger als zehn Euro im Monat.

Eine Krankenversicherung für deine Katze schützt dich zusätzlich vor fast allen weiteren Tierarztkosten. Generell ist eine OP-Versicherung dort bereits enthalten. Ab etwas unter 16 Euro im Monat bekommst du mit einer Katzenkrankenversicherung einen nahezu vollständigen Kostenschutz.

Hast du eine Versicherung für deine Katze abgeschlossen, brauchst du dir, zumindest was das Finanzielle angeht, überhaupt keine Sorgen mehr zu machen, wenn deine Katze krank wird oder sich eine kleinere Verletzung zuzieht. Es kann beispielsweise passieren, dass deine Katze irgendetwas Scharfkantiges verschluckt oder sich einfach so eine Entzündung des Magen-Darm-Trakts zuzieht. Solche Fälle, die jederzeit eintreten können, belasten deine Geldbörse mindestens mit einhundert Euro.

Tritt deine Katze versehentlich in eine kleine Glasscherbe und verletzt sich die Pfote, entstehen dir durch Wundversorgung, Medikamente und Verbandswechsel Kosten von mehreren hundert Euro. Katzenkrankenversicherungen übernehmen nicht nur deine Tierarztrechnungen im Krankheitsfall, sondern in der Regel auch wichtige Vorsorgemaßnahmen wie Impfungen.

Weiterführende Informationen liest du hier auf unserer Seite zu Katzenversicherung und hier kommst du direkt zu den Vergleichsrechnern für

 

Pferdekrankenversicherung

Pferde sind vergleichsweise kostenintensive Tiere, nicht nur in der Anschaffung, sondern auch im Unterhalt. Als Pferdehalter wirst du das sicherlich bereits wissen. Aber weißt du auch, welche Kosten auf dich zukommen, sollte dein Pferd krank werden oder gar eine Operation benötigen?

Ein Pferd mit verbundenem Bein.
Ein Pferd mit Beinverband auf dem Heimweg.

Eine Pferdeoperation kostet schon bei relativ kleinen Eingriffen über eintausend Euro. Komplizierte Operationen, die mehrere Tage Klinikaufenthalt notwendig machen, kosten dich auch gut und gerne fünfstellige Beträge. Operationen sind in den seltensten Fällen planbar, Brüche oder Koliken entstehen schließlich spontan und halten sich nicht an deine Finanzplanung. Gegen das akut entstehende Haushaltsloch, dessen Alternative der Tod deines Pferdes wäre, kannst du dich mit einer Pferde-OP-Versicherung schützen, die es ab zehn Euro im Monat gibt.

Noch größeren Schutz bietet dir eine Pferdekrankenversicherung. Auch hier ist im Normalfall eine Pferde-OP-Versicherung gleich mit enthalten. Zusätzlich zu den Leistungen der Operationsversicherung für dein Pferd, übernimmt diese auch einen Großteil der normalen Tierarztkosten, sowohl bei ambulanten, als auch stationären Behandlungen.

Pferdekrankenversicherungen gibt es in zahlreichen Varianten. Jede Versicherung hat unterschiedliche Tarife und Leistungen, sodass sich ein Vergleich wirklich lohnt. Hier kommst du zu den Vergleichsrechnern für

 

Krankenversicherung für Nage- und Kleintiere

Natürlich wäre es schön, wenn du nicht nur Hunde, Katzen und Pferde, sondern auch Nage- und Kleintiere versichern könntest. Momentan bietet aber nur Petplan eine Kleintierkrankenversicherung für Kaninchen an. Die bekannten Versicherungsnehmer für Tiere Agila und Uelzener haben (noch) keine Nagetierversicherung in ihr Programm aufgenommen. Denn bisher gilt bei Kleintieren die Devise, dass die Tierarztkosten nicht so hoch sind als dass sich eine Kostenübernahme durch eine Kleintier-OP- oder Krankenversicherung lohnt.

Leider neigen vor allem ältere Kleintiere dazu, häufiger krank zu werden. Je nach Krankheitsbild sind oft auch teure Röntgen- oder Ultraschalluntersuchungen notwendig, die regelmäßig um die einhundert Euro herum kosten. Sinnvoll ist es also für dein Meerschweinchen, Chinchilla oder anderes Kleintier sozusagen eine eigene Kleintierkrankenversicherung anzulegen. Dafür kannst du einfach jeden Monat ein paar Euro zur Seite legen, um im Fall der Fälle gerüstet zu sein.

Viele Nagetiere müssen in ihrem Leben mindestens ein mal operiert werden. Besonders Ratten und Hamster neigen zur Entwicklung von Tumoren, die operativ entfernt werden müssen, damit die kleinen Nager weiterleben können. So eine Operation kostet dich inklusive Nachversorgung weit über einhundert Euro. Noch teurer wird es, wenn dein Tierchen nach der Operation noch zur Beobachtung in der Tierklinik bleiben muss. Fünf Euro im Monat können schon ausreichen, um dich gegen derartige finanzielle Einschnitte abzusichern.

Meerschweinchen beim Tierarzt.
Auch Meerschweinchen müssen mal zum Tierarzt.

Wie finde ich die beste Tierversicherung?

Die beste Versicherung für dein Tier zu finden kann ein langwieriger Prozess sein. Zwar ist es noch verhältnismäßig einfach, die Tarife unterschiedlicher Anbieter für eine bestimmte Versicherungsart zu finden und grundlegend zu vergleichen, jedoch wird es äußerst unübersichtlich, wenn es ins Detail geht.

So hast du dich möglicherweise entschieden, eine Hundekrankenversicherung für deinen Dackel abzuschließen. Während der Tarifsuche wirst du allerdings feststellen, dass die Höhe der Beiträge von vielen zusätzlichen Faktoren abhängig ist. Du kannst nicht einfach „nur meinen Dackel versichern“, sondern musst bei jedem in Frage kommendem Tarif mit unterschiedlichen Angaben rechnen wie dem Alter, der genauen Rasse und der Größe deines Dackels.

Um schnell und einfach den besten Tarif für dein Tier zu finden, solltest du unsere Vergleichsrechner benutzen. Dort kannst du ganz einfach die notwendigen Daten deines Tieres eingeben und erhältst eine Übersicht der besten Tarife. Ebenso kannst du mit meist nur einem Klick mögliche Rabatte anzeigen lassen und direkt sehen, wie sich unterschiedliche Laufzeiten, Selbstbeteiligungen oder Zahlungsintervalle auf die Beitragshöhe auswirken.

Vergleichsrechner für Hunde

 

Vergleichsrechner für Katzen

 

Vergleichsrechner für Pferde

 

Hast du eine engere Auswahl getroffen, kannst du dir in der Regel einen Leistungsvergleich anzeigen lassen, wodurch du auf einen Blick siehst, worin sich die einzelnen Tarife unterscheiden und so den wählen, der für das wenigste Geld den besten Schutz bietet.


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Bildcredit: (c) cynoclub - Fotolia.com

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Über Steffi 78 Artikel
Ich bin Steffi, bekennende Tiernärrin, Dosenöffner für ehemals drei Kater und aktuell einen Junghund. Ich möchte mit meinen Beiträgen allen Tierbesitzern helfen, ihre Lieblinge noch besser zu verstehen.

2 Kommentare

    • Hallo Sarah,
      ich kenne bisher keine Versicherung, die eine Versicherung für Farbratten direkt in ihrem Portfolio hat. Allerdings bietet Petplan mittlerweile eine Krankenversicherung für Kaninchen an. Vielleicht fragst du da oder auch bei anderen Anbietern von Tierversicherungen (zum Beispiel helvetia, uelzener, allianz) einfach mal an, ob Du Deine Farbratten dort versichern könntest. Wenn Du eine Antwort bekommen hast, dann freuen wir uns, wenn Du sie mit uns teilst.
      Alternativ kannst Du Dir sozusagen eine eigene Tierversicherung schaffen, indem Du jeden Monat eine bestimmte Summe (10€ oder mehr) beiseite legst und diese dann im Fall der Fälle für Tierarztrechnungen ausgibst.
      Viele Grüße von Steffi

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