German Rex Steckbrief

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Die Katzenrasse German Rex fällt besonders durch ihr gewelltes Fell auf – und dieses Fell hat besonders für Allergiker Vorteile. Dabei ist die German Rex ausgesprochen freundlich, verschmust und kinderlieb. Was es sonst noch über die Rasse zu wissen gibt, erfährst du hier: [Artikel lesen]

Steckbrief German Rex

Einzelheiten zur German Rex
Größe mittelgroß
Gewicht Katze/ Kater 3-4 Kilogramm/4-5 Kilogramm
Lebenserwartung 15-20 Jahre
Körperbau Muskulöser bis schlanker Körperbau
Fellfarben Alle Fellfarben sind erlaubt
Besonderheiten im Erscheinungsbild Gelocktes/gewelltes Fell
Rassetyp Kurzhaarrasse
Herkunftsland Deutschland
Anerkannte Katzenrasse von FIFe, WCF
Typische Rassekrankheiten keine bekannt

Das Wesen der German Rex

German Rex sind ausgesprochen soziale Katzen. Sie lieben nicht nur den Kontakt zu ihren Menschen, sondern kommen oftmals auch mit Hunden gut aus. Aufgrund ihrer sozialen Ader solltest du deine German Rex nicht allein halten – eine Zweitkatze gehört bei ihr dazu. Auch mit Kindern kommt die Katze mit dem speziellen Fell in der Regel sehr gut zurecht.

Dabei kannst du eine German Rex mit einer anderen Katze zwar durchaus in der Wohnung halten, musst ihnen aber einige Beschäftigungsmöglichkeiten und viel Schmuseeinheiten bieten, da die Katzen viel Nähe mögen und bei ihrem Menschen besonders anhänglich sind.

German Rex sind nicht nur offen und menschenfreundlich, sondern könne auch ihre eigensinnige Seite zeigen. Dabei sind sie stets intelligent und haben einen eher ruhigen und manchmal sensiblen Charakter.

Pflegeaufwand hast du bei einer German Rex übrigens kaum. Hin und wieder solltest du deine Katze zwar bürsten, um tote Haare zu entfernen, die meiste Fellpflege betreibt die Katze in der Regel jedoch allein. Übrigens: Die Katze ist besonders für Allergiker geeignet, da sie nur wenig des allergieauslösenden Enzyms Fel-d1 produziert.

Bilder der German Rex

 

Geschichte und Herkunft

Die Rasse German Rex ist fast zufällig entstanden: Die Ärztin Dr. Rose Scheuer-Karpin entdeckte 1951 im Holland-Krankenhausgarten von Berlin-Buch eine kleine Katze mit schwarzem gelocktem Fell, die sie „Lämmchen“ taufte und mit sich nahm. Was sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste: „Lämmchen“ sollte die Stammmutter der Rasse German Rex werden.

Scheuer-Karpin entschied mit der Zeit, dass sie die Katze mit dem sonderbaren Fell weiter züchten wolle, also paarte sie die Katze mit dem schwarzen Hauskater Blacki I. Die Gene, die für das gelockte Fell sorgten, waren jedoch rezessiv, sodass alle Katzenkinder mit glattem Fell geboren wurden. Erst als Scheuer-Karpin Lämmchen mit ihrem Sohn Fridolin paarte, enthielt der Wurf aus vier Katzenbabys zwei mit gelocktem Fell. Auch mit einem anderen ihrer Söhne brachte sie Katzen mit gelocktem Fell zur Welt. Einer der Katzenkinder blieb in der damaligen DDR, einer ging nach Frankreich und ein anderer in die USA, wo die Katzen wiederum zur Zucht eingesetzt wurden – der Beginn der Rasse German Rex war gelegt.

Rassestandards der Züchtervereine

Interessantes und Wissenswertes

Züchterverzeichnis German Rex

Eine Auswahl an Züchtern:

Literaturtipps für German Rex-Liebhaber

Traumkatzen: Alle Rassen - Alle Farben
Traumkatzen: Alle Rassen - Alle Farben
79,90 EUR
 
 
-
Stand der Daten: 14. November 2019 11:23
Wohnungskatzen: Wohlfühl-Basics für kleine Tiger
Wohnungskatzen: Wohlfühl-Basics für kleine Tiger
8,99 EUR
 
 
4,3 von 5 Sternen
Stand der Daten: 15. November 2019 10:33

 

Quellen:

 

Hinweise zur Haltung der German Rex

Katzenhaltung

Manch einer würde vielleicht glauben, Katze wäre gleich Katze und das Zusammenleben mit diesen selbständigen Raubtieren leicht, solange sie genügend zu fressen und ein paar Streicheleinheiten und Freigang bekommen. Doch auch bei den Katzenrassen gibt es viele verschiedene Charaktereigenschaften: manche sind freiheitsliebender als andere und brauchen unbedingt Freigang, manche sind eher gemütliche Einzelgänger.
Es kommt also auch bei unseren Stubentigern auf das einzelne Lebewesen an. Denn nicht alle rotgetigerten Katzen sind wilde freiheitsliebende Rabauken und nicht jede Maine Coon ist freundlich und verspielt. Bei einer reinen Wohnungshaltung sollte unbedingt für ausreichend Abwechslung gesorgt werden. Wenn es irgendwie möglich ist, ist es für fast jede Katze besser, wenn ein weiterer tierischer Spielgefährte aufgenommen wird.
Damit es harmonisch zugeht und Probleme wie die einer Unsauberkeit gar nicht erst entstehen, solltest du vor der Anschaffung einer Katze diesen Ratgeber lesen:

 

Außerdem haben wir in der Rubrik „Zusammenleben mit Katzen“ viele Artikel und Ratgeber gesammelt, die dir bei verschiedenen Fragestellungen helfen können.

Gesundheit und Pflege

Je nachdem, ob dein Stubentiger ein kurzes oder langes Fell hat, unterscheidet sich natürlich auch der Aufwand der Pflege. In diesen beiden Artikeln findest du alle Hinweise rund um die Fellpflege von Kurz- und Langhaarkatzen:

 

Während der Fellwechselzeit sollte die Fellpflege intensiviert werden. Dabei werden abgestorbene Haare zeitnah entfernt und können nicht mehr von der Katze selbst verschluckt werden (beugt Haarballen vor). Damit das Fell seine seidige Struktur behält, sollte auf eine ausgewogene Ernährung geachtet werden. Mangelernährte Katzen entwickeln oft stumpfes Fell, welches zu Knoten und Verfilzungen neigt. Sollten sich trotz guter Pflege doch einmal Knoten bilden, dann dürfen diese keinesfalls mit einer handelsüblichen Schere herausgeschnitten werden – viel zu groß wäre die Verletzungsgefahr. Empfehlenswert sind spezielle Entfilzungskämme mit integrierten Klingen, die den Knoten behutsam und sicher lösen.

Wichtig für ein kraftvolles Immunsystem und ein langes und zufriedenes Katzenleben ist eine artgerechte und ausgewogene Ernährung der Katze. Fettleibigkeit gilt dabei als die größte und gefährlichste Folge falscher Ernährung. Wichtig ist auch die jährliche Kontrolle beim Tierarzt und die damit verbundenen Impfungen gegen Katzenschnupfen und Katzenseuche. Freigänger-Katzen sollten zudem Tollwut und Leukose geimpft werden.

Versicherungen

Katzen sagt man nach, sie hätten neun Leben und würden immer auf ihre Füße fallen. Es mag auch stimmen, dass der Großteil unserer Stubentiger sehr robust ist. Dennoch kommen auch auf Katzenbesitzer regelmäßige Kosten für Impfungen und Wurmkuren bei Freigängern zu. Und auch wenn Knochenbrüche vielleicht seltener zu behandeln sind als bei einem Hund, können Katzen krank werden. Ob sich eine Krankenversicherung für deine Fellnase lohnt, kann dir im Vorfeld natürlich niemand sagen. Sicherlich kannst du auch jeden Monat selber etwas Geld für den Fall der Fälle zurück legen. Solltest du dir doch Gedanken über eine Kranken- oder OP-Versicherung für deinen Liebling machen, dann findest du in diesem Ratgeber hilfreiche Informationen:

 

Bildcredit: (c) lwfoto / stock.adobe.com

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