Arbeit im Tierschutz

Tierheim Tierschutz Hunde kuscheln
Arbeit im Tierschutz umfasst mehr Tiere als nur Hunde und Katzen

Berufe mit Tieren: Arbeit im Tierschutz

Tieren zu helfen, die in Not sind. Sich um sie zu kümmern und sie wieder aufzupäppeln. Etwas Sinnvolles zu tun. Das ist der Wunsch vieler Personen, die sich im Tierschutz engagieren wollen. Dabei geht es nicht nur um Hunde oder Katzen. Tierschutz umfasst viele Tierarten und auch die Einsatzgebiete sowie Tätigkeiten sind vollkommen verschieden. Mal ist es die direkte Arbeit mit den Tieren, mal sind es Prävention und Aufklärung.

Doch kannst du mit der Arbeit im Tierschutz auch Geld verdienen? Und welche Möglichkeiten gibt es, dich einzubringen? Das und mehr erfährst du in diesem Artikel.

Wie kannst du im Tierschutz arbeiten?

Ziel von Tierschutz ist es nicht nur, Tiere zu schützen, sondern auch Tierquälerei aufzudecken und  Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben. Viele denken dabei unmittelbar an Tierheime, doch Tierschutz geht weit darüber hinaus. Es gibt zum Beispiel Projekte, in denen Vogel- oder Fischarten im Mittelpunkt stehen. Bei anderen liegt der Schwerpunkt auf Nutz- oder Versuchstieren, die nicht mehr benötigt werden. Wieder andere Organisationen kümmern sich um Reptilien, Spinnen, Vögel, Fische, Wale oder Schildkröten. Die Bandbreite an Tieren, für die sich Tierschützer einsetzen, ist also enorm groß.

Kind hält Landschildkröte. Vorsicht vor Salmonellen.
Tierschutz befasst sich mit den unterschiedlichsten Tierarten

 

Dazu kommt, dass es sowohl inländische als auch ausländische Tierschutzorganisationen gibt. Du kannst dich überall auf der Welt im Tierschutz engagieren. Viele der Stellen sind jedoch unbezahlt und auf freiwilliger Basis oder als Praktikum.

Benötigt werden im Tierschutz meistens Fachkräfte wie Tierärzte/-innen, Biologen/-innen, Tiermedizinische/r Fachangestellte/r oder Tierpfleger/innen, die sich um die direkte Versorgung der Tiere kümmern. Die mit den Berufen verbundenen Anforderungen können sehr unterschiedlich sein. Für manche musst du studieren, bei anderen kannst du eine Ausbildung machen.

Ebenfalls gebraucht werden Personen, die das Marketing bzw. Verwaltungsaufgaben übernehmen, Spenden sammeln oder Fahrdienste erledigen. Tierschutzarbeit kann somit direkt am Tier oder im Hintergrund, durch unterstützende Tätigkeiten erfolgen.

Verdienstmöglichkeiten im Tierschutz

So verschieden die Einsatzmöglichkeiten sind, so unterschiedlich ist auch der damit verbundene Verdienst. Viele Tierschützer arbeiten auf ehrenamtlicher Basis. Das heißt, sie erhalten für ihren Einsatz kein Geld. Es gibt jedoch auch Stellen, mit denen eine Bezahlung verbunden ist. Diese richtet sich nach deiner Qualifikation sowie den örtlichen Voraussetzungen. Als Tierpfleger bei einer Organisation in Deutschland wirst du vermutlich mehr Geld bekommen als in Bulgarien oder Rumänien.

Tierheim Tierschutz Wunden pflegen
Das Leid von Streunertieren zu lindern, ist das Ziel einiger Tierschutzvereine

 

Um nach Jobs im Tierschutz zu suchen, bieten sich die Webseiten der Tierschutzorganisationen an, zum Beispiel diese hier:

Du kannst auch auf Jobbörsen nach Stellen im Tierschutz suchen, indem du als Suchbegriff „Tierschutz“ eingibst.

Urlaub gegen Hand im Tierschutz

Eine andere Möglichkeit, im Tierschutz aktiv zu sein, ist „Urlaub gegen Hand“. Meistens funktioniert es so, dass du pro Tag eine bestimmte Anzahl an Stunden mithilfst und dafür Unterkunft und Verpflegung gestellt bekommst. Die Anreise erfolgt in der Regel auf eigene Kosten. Zwar verdienst du dabei kein Geld, dafür halten sich deine Ausgaben im überschaubaren Rahmen. So etwas ist eine interessante Option, wenn du deinen Urlaub für etwas Sinnvolles nutzen möchtest oder eine längerfristige Auszeit planst und dich dabei im Tierschutz einbringen willst.

Möglichkeiten für „Urlaub gegen Hand“ gibt es im In- und Ausland. Die Tätigkeiten sind je nach Einsatzgebiet komplett unterschiedlich.

Um Angebote zu finden, kannst du dich zum Beispiel bei www.workaway.info umschauen.

Neben den kostenfreien „Urlaub gegen Hand“ Angeboten gibt es auch noch kostenpflichtige Möglichkeiten der Freiwilligenarbeit. Bei diesen zahlst du einen Beitrag für Unterkunft, Verpflegung und eventuelle Transportkosten.

Tierheim Tierschutz Hundewelpen
Auch im Auslandstierschutz werden immer Helfer gesucht

 

Das hat verschiedenen Gründe, zum Beispiel diese:

  • Einen Freiwilligen einzuarbeiten, kostet Zeit. Diese fehlt an anderen Stellen.
  • Die Verpflegungskosten müssen von irgendwas bezahlt werden und sollen natürlich nicht von dem Geld abgehen, das für die Tiere gedacht ist.
  • Auf diese Weise wird eine gewissen Ernsthaftigkeit durch die Interessenten eingefordert.
    Bei einem kostenfreien „Urlaub gegen Hand“-Angebot besteht für die Anbieter das Risiko, dass sich jemand auf die faule Haut legt und nicht wirklich einbringt.

Letztendlich solltest du alle Angebote – kostenfreie und kostenpflichtige – genau überprüfen. Sprich schon im Vorfeld die jeweiligen Erwartungen und Anforderungen im Detail ab, um Missverständnisse zu vermeiden.

Fazit

Die Arbeit im Tierschutz lässt sich nicht auf einen einzigen Beruf oder Bereich eingrenzen. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, dich dort einzubringen. Die bezahlten Stellen sind jedoch begrenzt und gleichzeitig sehr begehrt. Wenn du eine entsprechende Ausbildung mitbringst, ist dies oftmals von Vorteil. Doch auch als Quereinsteiger hast du die Chance, im Tierschutz zu arbeiten. Neben den bezahlten Stellen gibt es zudem die Möglichkeit, auf freiwilliger Basis mitzuwirken.

Möchtest du gerne im Tierschutz arbeiten?

Oder hast du bereits einen Job im Tierschutz gefunden?

Was gefällt dir daran am besten?

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Bildcredit: (c) | Copyright für die Bilder liegen bei der Autorin Nima


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Über Nima 266 Artikel
Ich bin Nima und lebe zusammen mit zwei liebenswerten Hunde-Mädels. Als ausgebildete Hundetrainerin liegt mir ein respektvoller Umgang mit unseren Vierbeinern sehr am Herzen.

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