Katzenwecker – wenn der Stubentiger dich nicht schlafen lässt

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Aufmerksame Europäisch Kurzhaar
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Dieser Artikel ist gesponsort von The 7th Chamber.

Als Dosenöffner kennt wohl jeder Katzenbesitzer die Situation morgens von einem liebevoll aber bestimmten und mehr oder weniger beharrlichen Stubentiger geweckt zu werden. Denn die wenigsten Katzen akzeptieren den Rhythmus des Herrchen oder Frauchen ohne nicht gelegentlich zu Murren.

Nicht nur bei Simon’s Cat wird dieses Thema immer mal wieder thematisiert, auch Purinas „Katzen wie Felix“-Kampagne zeigt auf humorvolle Weise den Alltag mit einem Katzenwecker.

Ist die Schlafzimmertür geschlossen, wird so lange auf der anderen Seite gekratzt, bis Du an Schlaf nicht mehr denken magst und aufstehst.

Ist die Schlafzimmertür angelehnt, wird so lange beharrlich daran gedrückt, bis sie aufgeht.

Lässt du die Schlafzimmertür auf, kannst du deinen Stubentiger manchmal noch zu einer Kuschelrunde überreden.

Oder du kannst so tun, als ob du schläfst, wenn er sich liebevoll schnurrend vor dein Gesicht setzt.

Du kannst dich auch umdrehen, wenn er anfängt dich zärtlich anzustupsen.

Du kannst versuchen ihn ignorieren, wenn er sich tretelnd auf Dich setzt.

Aber wehe, du musst lachen oder ein Auge öffnen!
Dann ist alle Gegenwehr zwecklos. Denn das bepelzte „Ungeheuer“ wird nicht aufgeben, bis du ihm seinen Wunsch erfüllst: Aufmerksamkeit! Oder Futter! Am Besten beides zur gleichen Zeit.

Nicht nur Katzen wie Felix sind sehr erfinderisch darin ihre Dosenöffner zu wecken!
Nicht nur Katzen wie Felix sind sehr erfinderisch darin ihre Dosenöffner zu wecken!

Warum wecken uns unsere Katzen?

Das ist, wenn du es als Video betrachtest, witzig. Und beim ersten Mal musst du vielleicht auch in der Situation lachen. Aber eine dauerhafte Unterbrechung deines Schlafrhythmus kann die Harmonie zwischen dir und deinem tierischen Familienmitglied nachhaltig beeinträchtigen.

Da stellt sich einem die Frage: Warum machen Katzen das so? Wollen sie uns ärgern? Mögen sie uns nicht schlafen sehen? Sind sie wirklich kurz vor dem Verhungern?

Wenn du dir das natürliche Verhalten deines Stubentigers vor Augen führst, dann sieht sein normaler Tag wie folgt aus:

Jagen. Bei Erfolg fressen. Danach schlafen. Aufwachen und sich putzen. Jagen und mit Glück erneut fressen. Danach wieder schlafen. Auf dem Weg zum Jagen das Revier ablaufen. Ein Päuschen an einem sonnigen Fleck machen. Weiter jagen bis zum Erfolg. Fressen und ein Verdauungsspaziergang. Und so weiter und so fort.

Wenn deine Katze nun ein reiner Stubentiger ist, dann hat er nicht mehr viele Möglichkeiten um diesem Rhythmus zu folgen. Wenn sie dann nachts nach einem langen Schläfchen aufwacht, hat sie vermutlich tatsächlich ein bisschen Hunger. Und Jagen beschränkt sich in diesem Fall darauf, uns zu wecken.

Eine Katze putzt sich und guckt dabei komisch
Nicht nur Katzen wie Felix können wahre Clowns sein – und nachts nervtötend!

Was kannst du also tun?

  • Du kannst deine Katze tagsüber so intensiv beschäftigen, dass sie nachts wirklich müde ist und den „Jagdkitzel“ nicht braucht. Denn Fakt ist: eine gelangweilte Katze sucht sich jeden Nervenkitzel, den sie finden kann! Und wenn es nur der ist, dich möglichst einfallsreich zu wecken. (Hier findest du übrigens Ideen zur Katzenbeschäftigung.)
  • Du kannst einen Futterautomaten aufstellen, der deine Katze in ihrer „Wachzeit“ nachts automatisch fütterst.
  • Du kannst Nerven wie Drahtseile beweisen und deine Katze nachts konsequent ignorieren. (Oder du kannst es zumindest versuchen ;-))

Übrigens: weitere witzige – weil so wahre – Videos gibt es auf dem „Katzen wie Felix“-Youtube-Channel. Ein lohnenswerter Besuch nicht nur für Dosenöffner von schwarz-weißen Schlingeln.

Copyright Beitragsbild: Alta.C – Fotolia.com


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Bildcredit: (c) Stefanie Vogt

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Über Steffi 92 Artikel

Ich bin Steffi, bekennende Tiernärrin, Dosenöffner für ehemals drei Kater und aktuell einen Junghund. Ich möchte mit meinen Beiträgen allen Tierbesitzern helfen, ihre Lieblinge noch besser zu verstehen.

2 Kommentare

  1. Guten morgähn Steffi,
    also was mich betrifft solltest du meine „Köchin“ nicht all zu schlau machen. Gerade hat sie den Artikel über „Wenn der Stubentieger dich nicht schlafen lässt“ gelesen. Was soll das? Ist es denn zuviel verlangt mit den Vögeln aufzustehen? Kann ich dafür das die schon um 4:00 Uhr zwitschern? Als gestandener Kater muss ich halt umgehend auf den Balkon um zu sehen was los ist! Bei der Gelegenheit kann mir „Köchin“ eh schon mal meine erste Portion Futter geben. Aber die „Transuse Köchin“ ist so früh irgendwie eher maulend um Ruhe bemüht. Meint sie doch meist, Oh bitte Willow nicht geh runter von mir du bist zu schwer! Oder psst süßer komm wir schlafen noch ein wenig! Oder geh rüber zu Tim und mach den wach! Oder..oder..oder.
    Nicht einmal hat sie ein freudiges „hallo Willow schön das du mich mitten in der Nacht aufwechst damit wir auf dem Balkon gemeinsam den Piepmätzchen zuhören können und gleich ran an dern Kühlschrank und Futter sevierbereit machen! Eher Lustlos beobachte ich sie wenn sie auf Puschen in die Küche watschelt. Ein sehr komisches Verhalten wenn du mich fragst. Denn zu meinen Ruhezeiten ist kaum an Ruhe zu denken. Nur ein paar Beispiele. Ich habe gespielt,mit meinem Flummi den „Köchin auch immer wieder gern mal von Wand zu wand springen lässt. Tolle Sache. Dann gibts das Mittagessen und mein Menschenbruder kommt aus der Schule. Dann hätte ich eigentlich Ruhephase. 😉 Doch dann geht das geklimper, geraschel, gedudel,gerede,geklingel,und was weiß ich noch alles los. Da bimmelt das telefon, da klingelt der Postbote, da rauscht ein LKW vorbei. Ich sag dir „Ruhe ist was anderes. Und? Würd ich mich beschweren von wegen lass mich doch mal in aller Ruhe schlafen? Nein. Das ist eben Menschlich. Aber wehe ich komme um kurz vor vier vorbei und sag Guten Morgen. Da sagt keiner , das ist eben Tierisch,Katzenlich..oder so.
    Mauuuunz das ist sooo gemein.
    Na ja, wir haben einen Kompromiss gefunden. Ich sag guten morgen , sie steht auf und macht die Balkontür auf, gibt mir mein erstes Frühstück und legt sich noch mal für ne Stunde hin und ich schlaf danch auch noch was. Na also, geht doch. 😉 🙂 😉
    Liebe Grüße
    Willow.

    • Hallo Willow,

      ich freue mich sehr, dass Du einen Kompromiss mit Deinen Menschen schließen konntest. Manchmal verstehen die Dosenöffner/Köche tatsächlich nicht, was in so einem Katzenköpfchen vor sich geht. Sie haben halt einfach einen anderen Rhythmus als eine Katze. Da versuche ich dann zu vermitteln. Was nicht immer leicht ist, aber ich gebe mir alle Mühe.
      Denn letztendlich ist es ja für Mensch und Tier am schönsten, wenn das Zusammenleben harmonisch ist.

      Vielleicht kannst Du Dich nachts ja an einen Futterautomaten gewöhnen? Dann könnte Deine „Köchin“ morgens noch ein wenig länger schlafen und würde dann viel besser gelaunt in den Tag starten. Das kommt sicherlich auch dir zu gute, weil sie dann viel eher bereit ist, dir noch einmal ein Zwischendurch-Leckerchen oder eine zusätzliche Spiel- oder Schmusestunde zukommen zu lassen.
      Du kannst ja noch einmal darüber nachdenken 😉

      Liebe Grüße von Steffi

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