So wirst du der perfekte Hundesitter

Junge Frau mit einem Rudel Hunden an diversen Leinen
Magst du Hunde, hast aber keinen Platz für einen eigenen? Dann solltest du über Hundesitting nachdenken.

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Nicht jeder hat die Zeit und das Geld für einen eigenen Hund. Denn schließlich gehört etwas mehr als nur Gassi gehen zu einem gemeinsamen Leben mit einem Vierbeiner. Manchmal sind es auch ganz praktische Erwägungen, wie die Frage nach einer Tierbetreuung im Urlaub, die einen davon abhalten, sich einen felligen Mitbewohner ins Haus zu holen.

Da wir nicht in Korea sind, wo es Hunde- und Katzen-Cafés gibt, bleibt engagierten Tierfreunden nur der Hund von Freunden oder dem Nachbarn. Doch der ist auch nicht immer greifbar. Oder was machst du, wenn du keine Freunde oder Nachbarn hast, bei denen du die Hundebetreuung übernehmen könntest?

Dann bleibt dir aus Hundebetreuung und Gassi gehen einen Job als Hundesitter zu kreieren. Wir geben Dir Tipps, auf was du alles achten solltest, damit es zu einem Gewinn für alle Seiten (Dich, Hund, Hundebesitzer) wird.

Ein Labrador sitzt im Gras und schaut zur Seite
Hast du die notwendigen Voraussetzungen um ein perfekter Hundesitter zu werden?

Voraussetzungen für den perfekten Hundesitter

Die wichtigste Voraussetzung für einen Hundesitter ist sicherlich die Tierliebe. Doch die allein reicht oftmals nicht aus, um als Hundesitter erfolgreich zu sein. Schließlich gibt es auch schon eine ganze Reihe von anderen Angeboten rund um Tierbetreuung wie beispielsweise die Hundepensionen.

Was du auf jeden Fall zusätzlich noch brauchst, um ein perfekter Hundesitter zu werden:

  • Tier-Erfahrung
  • Einfühlungsvermögen und
  • einen guten Umgang auch mit schwierigen Menschen.

Dass Erfahrung im Umgang mit Hunden sehr hilfreich ist, um als Hundesitter erfolgreich zu sein, leuchtet dir gewiss ein. (Wie du Hundeerfahrung sammeln kannst, um eine adäquate Tierbetreuung zu erreichen, verrate ich dir im nächsten Kapitel.) Aber vielleicht fragst du dich, warum du Einfühlungsvermögen brauchst. Du möchtest schließlich Tier betreuen und nicht mit Menschen umgehen.

Damit hast du auch sicherlich Recht, aber du hast nicht nur mit den Hunden zu tun, sondern auch mit deren Herrchen und Frauchen. Da diese dich letztendlich bezahlen, musst du es in erster Linie ihnen Recht machen. Dafür brauchst du Einfühlungsvermögen. Vielleicht bist du anderer Meinung, was die Ernährung oder Erziehung eines Hundes angeht. Aber denk immer daran: es ist nicht dein Hund! Daher ist Zurückhaltung gefordert. Im Laufe der Zeit kannst du vorsichtig den einen oder anderen Hinweis einstreuen, aber auf keinen Fall bei einem ersten Treffen. Überleg dir einfach immer, wie du reagieren würdest, wenn dir jemand sagt, wie du dein Tier (oder Kind) erziehen sollst.

Yorkshire Terrier springt an einem Menschen hoch
Du magst es nicht, wenn Hunde an dir hoch springen? Kann ich verstehen! Trotzdem solltest du den Besitzern nicht gleich sagen, wie schlecht erzogen ihr Hund ist!

Aller Anfang ist schwer: so sammelst du Hundeerfahrung

Bücher über Hundebetreuung und Hundeerziehung

Ein erster Weg ohne Hund etwas über Hundesitting und Hundebetreuung zu lernen sind Bücher oder Videos rund um das Thema Hundeerziehung, Hundeverhalten, Hundetraining. Einige Beispiele findest du hier aufgeführt.

 

Die Hundegrundschule: Ein Sechs-Wochen-Lernprogramm (Das...
Die Hundegrundschule: Ein Sechs-Wochen-Lernprogramm (Das besondere Hundebuch)
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4,4 von 5 Sternen
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Stand der Daten: 11. September 2018 12:22
Forschung trifft Hund: Neue Erkenntnisse zu...
Forschung trifft Hund: Neue Erkenntnisse zu Sozialverhalten, geistigen Leistungen und Ökologie
29,99 EUR
 
 
4,9 von 5 Sternen
Stand der Daten: 11. September 2018 12:22
Hundetraining mit Martin Rütter: individuell,...
Hundetraining mit Martin Rütter: individuell, partnerschaftlich, leise
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4,5 von 5 Sternen
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Stand der Daten: 11. September 2018 12:22

 

Sie sind ein guter Einstieg um das theoretische Wissen zu erlangen, was für eine gute Hundebetreuung wichtig ist.

Aber theoretisches Fachwissen ersetzt natürlich nicht den direkten Kontakt mit den Vierbeinern. Als Ergänzung oder zur Vorbereitung sind Bücher toll, aber wenn du noch keine direkte Erfahrung im Umgang mit Hunden hast und auch keine Bekannten mit Hunden kennst, dann wird es Zeit für einen anderen Weg.

Tierheime nach Tierbetreuung fragen

Als erstes kannst du in den Tierheimen deiner Stadt deine Hilfe anbieten. Diese freuen sich oft über freiwillige Helfer und kennen ihre Tiere. So können sie einschätzen welcher Hund pflegeleicht ist und dir helfen kann, Hundeerfahrung zu sammeln. Vielleicht sind die Tierheimitarbeiter auch selber erfahrene Hundebesitzer und können dir Tipps und Tricks beibringen.

Auf jeden Fall sammelst du so schon eine Menge Erfahrung beim Gassi gehen mit den verschiedenen Hunden. Im Idealfall kannst du auch schon die ersten Kontakte zu zukünftigen Kunden knüpfen.

Hundeschulen und Online-Kurse

Um dein Wissen rund um Hunde und ihre Erziehung zu erweitern, solltest du dich nach Hundeschulen umsehen. Wenn du ihnen dein Anliegen erklärst, nämlich dass du gerne Hundesitter werden möchtest, aber noch keine Erfahrung hast, dann kannst du mit Sicherheit trotzdem mal bei einem Training teilnehmen. Auch ohne Hund. Manche bieten sogar Kurse an um ein Zertifikat als Hundesitter zu erlangen.

Sollte keine Hundeschule in deiner Nähe sein, die dir so etwas anbieten kann, dann könntest du auch Online-Kurse zur Hundeerziehung besuchen. Diese, wie die Onlineschule vom Lieblingshund-Training, ersetzen zwar wieder nicht den tatsächlichen Umgang mit einem Hund und das Lernen während des Gassi gehen, aber sie sind ein guter Einstieg. Da lohnt sich die Investition von Zeit und Geld.

Hund an Leine will nicht mit
Damit deine Ausflüge nicht als Tauziehen enden, brauchst du etwas Ahnung von Hundeerziehung.

Und dann ist die beste Schule dies des Lebens. Sprich, du musst mit Hunden in Kontakt kommen und wirst sie mit der Zeit immer besser kennen und verstehen lernen.

Was Hundebesitzer von dir erwarten

Der perfekte Hundesitter ist natürlich derjenige mit flexibler Zeiteinteilung und jahrelanger Hundeerfahrung. Doch jeder fängt mal klein an. Und wenn du ehrlich mit dir und den Hundebesitzern bist, insbesondere was deine Erfahrung in der Hundebetreuung angeht, dann sollte auch nichts schief gehen. Ein erfahrener Hundebesitzer wird seinen schwierigen Hund keinem unerfahrenen Hundesitter überlassen. Das führt nämlich zu keiner Win-win-Situation.

Idealerweise kennst du den Hundebesitzer schon und ihr seit euch sympathisch und auf einer Wellenlänge insbesondere was das Thema Hundeerziehung angeht. Sollte das nicht der Fall sein, dann mach dir klar, warum die Hundebesitzer einen Hundesitter brauchen und sei dir bewusst, wie du ihnen eine Hilfe sein kannst. Aber vergiss nie, dass du nicht der Hundebesitzer bist. (Hier kommt dann wieder die Voraussetzung gut mit Menschen umgehen zu können zum Tragen.)

Gassi gehen

Es kann durch die verschiedensten Umstände dazu kommen, dass ein Herrchen nicht mehr genug Zeit für seinen vierbeinigen Freund hat. Ein berufliches Eingebundensein, eine Trennung und damit plötzlich die alleinige Betreuung des Tieres oder auch eine Erkrankung oder Verletzung. Überall dort bist du als Hundesitter gefragt, damit der Hund nicht abgegeben werden muss. Zu einer festgelegten Uhrzeit und für einen bestimmten Zeitraum nimmst du den Hund dann mit zum Gassi gehen. Gerade am Anfang als unerfahrener Hundesitter solltest du mit nur einem Hund anfangen. Denn auch die gehorsamsten und gut erzogensten Hunde müssen sich erst an dich gewöhnen und hören anfangs vielleicht nicht ganz so gut. Und zwei oder mehr Hunde können sich schnell gegenseitig mitreissen, sobald draußen im Gelände etwas ihre Aufmerksamkeit erregt.

Ein schwarzes Labrador spielt mit einem großen Stock
Bevor du mit einem neuen und fremden Hund Gassi gehst, solltest du fragen, was es zu beachten gibt.

Du solltest dich im Vorfeld informieren, wohin du mit deinem Gasthund gehen kannst und wie die örtlichen Bestimmungen zum Thema Leinenpflicht ist. Die ersten Runden solltest du deinen neuen Freund vorsichtshalber immer an der Leine behalten. Erst wenn ihr euch aneinander gewöhnt habt und du die Eigenarten deines vierbeinigen Freundes kennst, kannst du ihn auch mal von der Leine machen. Wenn es erlaubt ist.

Rund-Um-Service

Manchmal reicht einem Hundebesitzer ein Gassi gehen nicht aus und er benötigt eine weitreichendere Hundebetreuung. Wenn du Zeit und Lust hast, kannst du auch einen Rund-Um-Service anbieten. Das kann so aussehen, dass du den Hund mehrfach am Tag betreust und auch fütterst, oder dass du ihn morgens abholst und in die Hundetagesstätte fährst und nachmittags dann mit ihm noch eine Runde Gassi gehst bevor du ihn wieder zum Besitzer zurück bringst.

Es erfordert von dir mehr Zeit und für dich und den Hundebesitzer bedeutet das konkretere Absprachen. Unnötig zu sagen, dass ihr ein Vertrauensverhältnis aufbaut, das du nicht auf’s Spiel setzen solltest. Sei also zuverlässig, pünktlich und halte dich an die Absprachen insbesondere auch was Futter und Medikamente angeht. Solltest du mal mit etwas nicht einverstanden sein, dann sprich es unvoreingenommen an. Du weißt ja nicht, warum es so gemacht wird.

Mann geht Gassi mit seinem Hund im Nebel
Wenn du einen Hund länger betreust, dann heißt das auch bei schlechtem Wetter vor die Tür zu müssen!

Urlaubsbetreuung

Auch wenn viele Besitzer ihre Hunde mit in den Urlaub nehmen, so gibt es doch manchmal Situationen, in denen das nicht möglich ist. Weil der Urlaub in ein entferntes Land führt oder es sich um eine Geschäftsreise handelt. Dann kann ein Hundesitter eine Alternative zu einer Hundepension sein.

Bevor du über eine Urlaubsbetreuung nachdenkst, musst du vorher mit deinem Vermieter abklären, ob dies in deiner Wohnung gestattet ist. Dann brauchst du vom Besitzer eine ausführliche „Gebrauchsanleitung“ für den Hund:

  • Wann gibt es Futter und welches?
  • Braucht der Vierbeiner Medikamente?
  • Gibt es irgendwelche Dinge zu beachten?

Idealerweise bringt dir der Hundebesitzer mit seinem Hund auch gleich Futter, Medikamente und eine Lieblingsdecke oder ähnliches, damit sich die Fellnase nicht ganz so fremd fühlt.

Für den Fall der Fälle solltest du auch den Impfausweis deines Pflegehundes für die Zeit seines Aufenthalt bei dir haben und die Nummer des Tierarztes parat haben. Mit etwas Vorbereitung kann solch eine Urlaubsbetreuung eine großartige Alternative zu Hundepensionen sein.

Wie du an Hundesitter-Jobs kommst.

Der erste Weg ist es, Bekannte oder Nachbarn zu fragen, ob sie mit ihrem Hund Hilfe brauchen. Dann werden Hundesitter auch gerne in den Lokalteilen der Tageszeitungen gesucht. Auch die oben angesprochenen Tierheime oder Hundeschulen können eine Anlaufstelle für dich sein.

Und dann gibt es noch eine Reihe von Plattformen im Internet, die zwischen Hundebesitzern und Hundebetreuern vermitteln.

Mittlerweile gibt es auch die eine oder andere App, die zwischen Hundebesitzern und Hundesittern vermitteln. Ein wichtiger Tipp: Auch wenn es dir vielleicht lästig erscheint, lies auch das Kleingedruckte! Schließlich sind nicht alle Anbieter von Webseiten und Apps ausschließlich Gutmenschen und du willst vor versteckten Kosten sicher sein.

Was du noch beachten solltest

Auch wenn niemand gerne darüber nachdenkt, aber unerwartete und schlimme Dinge können nun einmal passieren. Deshalb solltest du im Vorfeld unbedingt Versicherungsfragen abgeklärt haben:

  • Hat dein Pflegehund eine Krankenversicherung für den Fall, dass er in der Zeit bei dir krank wird?
  • Hat das Herrchen eine Hundehalterhaftpflicht und schließt diese sogenannte Fremdhütung mit ein?
  • Wenn nicht, würde deine eigene Haftpflichtversicherung für Schäden aufkommen?

Diese Dinge gelten auch in dem Fall, dass du nur mal ab und zu als privater Hundesitter tätig wirst. Manche Plattformen bieten mit ihrem Service auch Versicherungen an. Aber auch hier solltest du genau prüfen, was abgesichert ist.

Wenn du deine Hundebetreuung nicht mehr nur als Zeitvertreib durchführen möchtest, sondern sie professionalisieren willst, dann solltest du noch einiges mehr beachten.

Beruf „Hundesitter“

Neben deiner Pflicht ein Gewerbe anzumelden und dich beim zuständigen Finanzamt anzumelden, kannst und solltest du dich im Vorfeld vom Veterinäramt beraten lassen. Es ist keine Voraussetzung für deine Selbstständigkeit und du musst keine Sachkundeprüfung beim Amtstierarzt ablegen, aber im Hinblick auf deine Professionalität solltest du dies trotzdem tun. Dadurch gewinnst du ein ganzes Stück Vertrauen deiner neuen, potentiellen Arbeitgeber. In diesem Hinblick kannst du auch über Kurse zur Hundeerziehung nachdenken.

Hundetrainerin füttert Hunde, die um sie herum im Gras liegen
Als professionelle Hundetrainerin schadet es nicht, wenn du regelmäßig Weiterbildungen besuchst.

Jede Weiterbildung bringt nicht nur dich persönlich weiter, sondern hilft dir auch bei deiner Arbeit mit den Hunden und ihren Besitzern. Und je besser du ausgebildet bist, desto mehr Geld kannst du für deine Hundebetreuung verlangen.

Als professioneller Hundesitter brauchst du auf jeden Fall eine eigene Berufshaftpflichtversicherung. Denn selbst wenn die Hundebesitzer eine Tierhalterhaftpflicht haben, die Fremdhütung mit einschließt, gilt diese nicht bei gewerblicher Tierbetreuung. Sprich: du und der Hund sind nicht über die Haftpflicht des Hundebesitzers versichert so lange der Hund sich in deiner Obhut befindet.

Wenn du anfängst mit deiner Hundebetreuung deinen Lebensunterhalt zu bestreiten, solltest du auch anfangen mit den Hundebesitzern Betreuungsverträge zu schließen. Denn nur so hast du auch die Möglichkeit rechtliche Wege auszuschöpfen, falls es irgendwann doch einmal Probleme mit einem Hundebesitzer gibt. Auch wenn es natürlich vorzuziehen ist, wenn auch bei einem professionellen Hundesitting eine Vertrauensbasis aufgebaut wird. Das erleichtert die Arbeit und das Miteinander ungemein. Es geht ja dabei schließlich um ein Lebewesen!

Habt ihr noch andere Tipps und Tricks für Hundesitter?
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Gerne auch für Hundebesitzer, die eine Betreuung für ihren Hund in Anspruch nehmen müssen!

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Über Steffi 120 Artikel
Ich bin Steffi, bekennende Tiernärrin, Dosenöffner für ehemals drei Kater und aktuell einen Junghund. Ich möchte mit meinen Beiträgen allen Tierbesitzern helfen, ihre Lieblinge noch besser zu verstehen.

8 Kommentare

  1. Veterinäramt nicht vergessen
    Gewerbliche Räume müssen es sein. Der Raum indem die Tiere sind darf nicht zweckmäßig dem Aufenthalt von Menschen dienen .
    Alles muss abwaschbar sein
    Alles verfugt und am besten komplett gefliest .
    Dann braucht man noch einem komplett gefliesten Raum.
    Der nennt sich Quarantäneraum

  2. Weiß jemand wie es sich mit den anderen regulären Versicherungen verhält? Was muss man beachten und welche weiteren privaten Versicherungen braucht man, wenn man alles berücksichtigen möchte. Würde mich über Antworten sehr freuen. Gruß Annika

    • Hallo Annika,

      welche „regulären“ Versicherungen meinst Du denn?
      Die wichtigste Versicherung ist tatsächlich eine Haftpflichtversicherung, die auch die Tätigkeit als Hundesitter mit einschließt. Denn es kann ja eine Menge passieren und die Kosten enorm werden.

      Bei weiteren Fragen melde Dich gerne wieder.
      Steffi

  3. Also man wird nicht eben mal eben Hundesitter. Das hörtliche sich so an, als ob jeder, der Hunde mag, auch mit ihnen Gasse gehen kann. Ein Rudel entwickelt eine ganz eigene Dynamik, und man muss eine starke souveräne Persönlichkeit sein, um das handeln zu können. Neben einem Gewerbeschein braucht man eine Genehmigung vom Veterinäramt uns din sind sehr pingelig. Da reicht keine Hundeerfahrung.

    • Hallo Saskia,

      nein, mal eben so wird man sicherlich kein professioneller Hundesitter, da hast Du recht. Aber irgendwo fängt ja jeder mal an 🙂
      Dass es dann etwas mehr braucht, um daraus einen Beruf zu machen, ist richtig und wichtig.

      Liebe Grüße von Steffi

  4. Also ich finde den Bericht echt toll und auch die Mühe, die sich gemacht wurde.
    Ich hab selbst als Hundesitterin gearbeitet inkl Urlaubsbetreuung und ich habe noch nie von separaten Räumen gehört, die am besten gefliest und verfugt sind. Das mag auf eine HuTa zu treffen, kann sein, aber Liesel MüllerMeierSchnmitz, die ein Gewerbe anmeldet um keinen Ärger mit der Steuer zu bekommen und so 3 Hunde im Monat betreut, exkl. ihres eigenen, und 450 Euro +/- 150 Euro im Monat damit verdient, wird in ihrer Wohnung (Erlaubnis des vermieters vorausgesetzt) garantiert keinen Raum komplett fliesen müssen. Das hängt ja auch ein bißchen von den Hundebesitzern ab, denn gerade da legen immer mehr Wert auf eine persönliche und privatere Betreuung, die eine HuTa mit vllt 20 Tieren gar nicht mehr bieten kann.

    Weiter kann ich der Verfasserin nur zustimmen: Jeder fängt mal an und muß Erfahrungen sammeln…30 Jahre Hundeerfahrung sagen nichts aus, nichts nicht nichts…man kann es nämlich auch 30 Jahre falsch gemacht haben 😉

    Man sollte einfach ehrlich sein und sich selbst nicht überschätzen, das halte ich für viel wichtiger. Wenn man sich einen großen Hund evtl zu Anfang nicht zu traut..dann lassen.,..obwohl der Yorkshire nicht unbedingt handzahmer sein muß 🙂

    • Hallo und vielen Dank für das Lob!

      Ich denke auch, dass geflieste Räume als Quarantäneräume eher für eine Hundetagesstätte oder auch eine Hundepension notwendig sind.
      Welche Voraussetzungen eine Gewerbeanmeldung als Hundesitter mit sich bringt, wird aber am Besten das zuständige Gewerbeamt oder eben auch ein Veterinäramt beantworten können.

      Und ja, ich denke auch, dass jeder einmal anfängt und Erfahrungen sammelt und dass 30 Jahre Hundeerfahrung nicht immer die beste Empfehlung sein muss. Daher finde ich es so wichtig, dass Hundesitter und Hundebesitzer wirklich miteinander sprechen und auf einer Wellenlänge sind. Dann klappt das auch mit den Hunden 😉

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