Von Hundekörbchen bis Hundebett – der perfekte Schlafplatz für dein Tier

couple of dogs in love close and cozy together sleeping and relaxinf on bed cuddeling in embrace ( low light photo)
Hunde schlafen gerne in Gesellschaft. Dennoch sollte jeder Hund die Möglichkeit haben, in seinem eigenen Bettchen zu schlafen.

Damit dein Hund ebenso fit wie du in den Tag startet, ist es wichtig, dass er einen geeigneten Schlafplatz hat. Doch auch auf lange Sicht ist ein gutes Hundebett eine schlaue Investition, denn ein guter Schlaf stärkt das Immunsystem und ein gutes Bett beugt Gelenkproblemen vor. Alles was du über Hundebetten wissen musst, findest du hier:

Wie muss ein Hundebett beschaffen sein?

Wie die meisten Hundebesitzer sicher wissen, bringt ein Hund Dreck ins Haus. Und davon meist nicht wenig. Und da Hunde gerne mal 16 bis 18 Stunden am Tag mit Schlafen verbringen, sammelt sich viel von diesem Dreck in ihrem Bettchen. Das Material des Hundeschlafplatzes sollte also besonders schmutzabweisend und leicht zu reinigen sein. Hierfür eignet sich zum Beispiel Kunstleder bestens. Aber auch weichere Stoffe, wie Cord, Velours und Cordura eignen sich für das Hundebett. Wichtig ist, dass die Stoffe gut zu reinigen sind und man sie auch abnehmen und waschen kann.

Für die Form des Hundebettchens gelten folgende Punkte:

  • Der Hund sollte sich lang machen können und in der Lage sein, sich auf dem Hundebett vollkommen auszustrecken
  • Die natürliche Schlafhaltung sollte durch das Bett nicht verändert werden
  • Das Bett sollte den Druck vom Körper nehmen und ihn stützen
  • Die Wirbelsäule muss gerade gehalten werden

Die richtige Größe wählen

Welche Größe du für dein Hundebettchen wählst, hängt natürlich stark von deinem Hund ab. Kleine Hunde, wie Yorkshire Terrier, brauchen entsprechend kleine Bettchen. Meist sind diese mit Größen wie XS und S versehen. Größe M sind für mittelgroße Hunde, wie Jack Russel Terrier oder Englische Bulldoggen. Für große Hunde, wie Labradore und Irish Setter wählt man meist Größe L bis XL. Übergroße Hundebetten in der Größe XXL und größer sind für sehr große und schwere Hunde, wie Neufundländer und Doggen geeignet.

Junger Parson-Russell-Terrier liegt im Hundekorb
Hundekörbchen eignen sich für Hunde, die sich gerne einkuscheln. Hierbei muss man natürlich auch die richtige Größe beachten.

Da viele Hersteller in den Angaben aber variieren, gilt sich vor dem Kauf genauer zu informieren. Als Faustregel kann man die Länge des Hundes von der Nasenspitze bis zur Rutenansatz plus 20 cm rechnen und schon hat man die ideale Länge für das Bettchen.

Das beste Hundebett

Vom Hundesofa über Hundekissen und Hundekörbe bis hin zu Hundedecken und Hundeliegen gibt es die verschiedensten Varianten für deinen Vierbeiner. Welche am besten für deinen Hund ist, kommt vor allem auf den Hund an:

Wie auch beim Menschen gibt es bei Hunden die verschiedensten Schlaftypen. Einige kugeln sich gerne zusammen und kuscheln sich in ein kleines Körbchen, wie ihre Vorfahren, die kleine Mulde buddelten, um dort zu schlafen. Andere legen sich gerne direkt auf den Boden und strecken ihren Körper so weit es geht aus. Und dann gibt es noch die Hunde, die sich verrenken, ihre Beine in alle Himmelsrichtungen strecken und einen überlegen lassen, ob es überhaupt möglich ist, in dieser Position bequem zu schlafen.

Der erste Hund freut sich über ein Körbchen: Ein rundes, kuscheliges Bett mit Seitenwänden, in das er sich einkuscheln und geborgen fühlen kann. Das Bett sollte aber dennoch groß genug sein, sodass dein Hund sich auch auszustrecken kann. Legt dein Hund sich hingegen am liebsten einfach irgendwo auf den Boden und streckt sich so weit er kann aus, wäre eine Matratze, die etwas größer ist, als der Hund, ideal. Für den chaotischen Liegetyp, der immer anders und oft sehr skurril schläft, sollte eine Mischung her. Ein Bett, in dem er seine Liebe zum verrückten Daliegen in allem Formen ausleben kann.

Wenn der Hund sich gerne ausstreckt, eignen sich eine Matratze.

Kosten für Hundesofas und Hundebetten

Die Preise für Hundebetten variieren stark. Je nach Größe, Modell und Qualität bekommt man Hundebetten zwischen 20 und mehreren hundert Euro. Gerade orthopädische Hundebetten kosten schonmal eine ordentliche Summe, sind meist aber auch von guter Qualität.

Wie so oft sollte der Preis aber nicht das entscheidende Merkmal sein, um sie für ein Bett zu entscheiden. Denn wer heute spart, kann morgen schon Unmengen an Geld beim Tierarzt lassen. Ein gutes Bett ist für die Hundegesundheit äußerst wichtig. Natürlich muss man nicht das teuerste Bettchen nehmen, aber man sollte abwägen, welches Bett am besten für den Hund ist und gegebenenfalls auch mal etwas mehr investieren.

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Wo sollte das Hundebett stehen?

Da Hunde Rudeltiere sind und gerne bei ihren Menschen verweilen, ist es sinnvoll den Schlafplatz an einen zentralen Ort zu aufzustellen. Ein Ort, wo das Familienleben stattfindet und der Hund sich dazugehörig fühlt, auch wenn er ruht. Oft eignet sich hierfür das Wohnzimmer. Gleichzeitig sollte der Schlafplatz aber auch als Rückzugsort dienen, an dem der Hund auch seine Ruhe haben kann und etwas Abstand gewinnt. Ein ruhiger Fleck im Wohnzimmer, an dem der Hund sein Rudel zwar um sich hat, nicht aber in alles involviert wird, ist daher ideal.

Weißer Hund liegt entspannt in seinem Körbchen.
In seinem Hundebett sollte sich dein Hund zurückziehen können. Dennoch sollte es nicht zu abgelegen stehen, sodass dein Hund noch am Familienalltag teilhaben kann.

Wenn möglich biete deinem Hund zwei Schlafplätze an, sodass er selbst entscheiden kann, wo er sich gerade gerne aufhalten möchte. Je nach Wohnungs- oder Hausgröße können natürlich noch mehr Schlafplätze für den Hund eingerichtet werden.

Sollte ein Garten vorhanden sein, freut sich der Hund auch hier über einen wetterfesten Schlafplatz, auf dem er entspannen kann. Solltest du nicht sicher sein, wo dein Hund am liebsten verweilt, beobachte ihn einfach: Dein Hund wird dir zeigen, wo er am liebsten liegt. Liegt er oft im Wohnzimmer unter dem Fenster? Oder vielleicht im Schlafzimmer neben dem Bett? Dein Hund wird sich freuen, sein Bettchen an seinem Lieblingsort zu haben.

Der Hund im eigenen Bett?

Natürlich gibt es noch die Option, deinen Hund im Bett oder auf dem Sofa schlafen zu lassen. Ob du das möchtest, ist dir überlassen, solange der Hund sich nicht das Vorrecht auf die Plätze nimmt, ist nichts daran auszusetzen. Lediglich bezüglich der Hygiene muss jeder Besitzer für sich entscheiden, ob er die Hundehaare und alles, was sie mit sich bringen, bei sich im Bett haben möchte. Sollte dein Hund im Bett schlafen dürfen, braucht er dennoch einen separaten Hundeschlafplatz, den er nur für sich hat, wenn er sich mal zurückziehen möchte.

Yorkshire Terrier sind sehr liebenswürdige und niedliche Hündchen.
Ob du deinen Hund im Bett schlafen lässt, ist deine Entscheidung. Einen eigenen Schlafplatz braucht er aber dennoch.

Um das ideale Hundebett zu finden, solltest du deinen Hund und seine Gewohnheiten beobachten und danach das Bettchen kaufen. Dein Hund wird dir sicher noch mehr Freude bereiten, wenn er ein bequemes Bett hat: Denn wer gut schläft, der lebt auch gut.

Wie sieht das Bett deines Hundes aus?

Was hast du für Erfahrungen gemacht?

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Bildcredit: (c) javier brosch - Fotolia.com

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Über Louisa Wittek 14 Artikel
Ich bin als freie Journalistin tätig und freue mich sehr darüber hier über Themen rund ums Tier schreiben zu können. Seit ich denken kann beschäftige ich mich mit Tieren und hatte schon einige als Mitbewohner. Meine Leidenschaft für Tiere habe ich auch in meinem Philosophie-Studium verfolgt und mich umfassend mit dem Thema Tierethik beschäftigt.

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