4 Futtertipps für Neuhundebesitzer

Zwei Hundenäpfe stehen auf einer Wiese, ein blauer mit verschiedenem Trockenfutter unterschiedlicher Farbe und Größe gefüllt, rechts daneben ein roter mit Nassfutter gefüllt.
Oft scheiden sich die Geister, was besser wäre: Trocken- oder Nassfutter.

Zieht in deinem Haushalt zum ersten Mal ein Hund ein, ist die Vorfreude meist riesig. Mit der Fellnase kommt aber auch gleichzeitig Verantwortung ins Haus. Gerade beim ersten Hund kommen unzählige Fragen auf. Dabei ist besonders das richtige Futter für das neue Familienmitglied ein großes Thema. Vielleicht stellst auch du dir die Frage, welches Futter das Beste für deinen Hund ist. Mit diesem Artikel möchte ich dir mit vier Tipps Klarheit zum Thema Hundefutter geben.

Welches Futter ist das richtige?

Diese Frage löst bei vielen Neuhundebesitzern erst einmal große Ratlosigkeit aus. Sowohl Trocken- als auch Nassfutter haben ihre Vor- und Nachteile. Gleichzeitig hast du vielleicht auch schon vom BARFen gehört und von Hundehaltern, die ihr Hundefutter selbst kochen.
Grundsätzlich ist es empfehlenswert, eine Kombination aus Trocken- und Nassfutter zu füttern. Über das Nassfutter kann dein Hund gleichzeitig Flüssigkeit aufnehmen, Trockenfutter hingegen ist nicht so schnell verderblich und du kannst es immer bei dir haben. Viele Hunde schätzen auch die Abwechslung bei der Ernährung. Wichtig ist aber: Jeder Hund ist individuell. Sowohl aus gesundheitlichen Gründen als auch aufgrund von Vorlieben deines Hundes kann es sein, dass du dich schließlich für eine Futterart entscheidest.

Verschiedene Hundefutter Sorten und frisches Fleisch umringt von Gemüsesorten
Ob roh, gekocht, Trocken- oder Dosenfutter entscheidest nicht nur du allein.

Richtige Futtermenge ermitteln

Egal, ob du dich für Trocken- oder Nassfutter entscheidest: Die richtige Futtermenge ist besonders wichtig. Angaben dazu findest du auf der Verpackung des gekauften Futters. Die Menge ist abhängig von Gewicht und Größe deines Hundes. Außerdem wichtig: Auf der Verpackung stehen immer die Angaben für einen „normalen“ Hund. Ist dein Hund über- oder untergewichtig oder weicht von der durchschnittlichen Bewegungszeit ab, musst du die Futtermenge entsprechend anpassen.

Aktuelle Situation des Hundes beachten

Beachte bei der Planung der Ernährung deines Hundes in jedem Fall seine aktuelle Situation. Erkundige dich bei seinem jetzigen Halter, was, wie oft und wie viel der Hund frisst. Dabei ist es egal, ob es sich um einen Welpen oder zum Beispiel einen Hund aus dem Tierheim handelt. Vor einer Ernährungsumstellung empfiehlt es sich, das aktuelle Futter zu kaufen, um eine langsame Umstellung zu ermöglichen. Diese Umstellung sollte mindestens 3 Wochen dauern. Achte also darauf, dass du bei einem Shop mit entsprechend großer Auswahl für Hundefutter kaufst, um in der Umstellungszeit einen nicht allzu großen Aufwand zu haben.

Dobermann und Welpe spielen auf Rasen
Welpen und erwachsene Hunde haben eine andere Anforderung ans Futter.

Konkreten Plan erstellen

Am besten machst du dir vor Einzug deiner Fellnase einen konkreten Plan für die mögliche Ernährungsumstellung. Möchtest du deinen Hund beispielsweise mit BARF füttern, dauert eine Umstellung von Trockenfutter länger, als eine Umstellung von Nass- auf Trockenfutter. Die Häufigkeit der Fütterung ist ebenfalls ein wichtiger Punkt. Manche Hunde kommen gut damit zurecht, ein Mal am Tag eine große Menge zu fressen, andere benötigen mehrere kleine Portionen. Achte auch darauf, dass dein Hund einen festen Platz zum Fressen bekommt und dabei seine Ruhe hat.

Fazit

Der wichtigste Tipp, den ich dir für deinen ersten Hund geben kann, ist: Bedenke, dass jeder Hund individuell ist. Egal wie viel du geplant hast, achte auf die Signale deines Hundes. Wenn er kein Trockenfutter verträgt, musst auch du deine Planung umstellen.

Hast du noch weitere Futtertipps oder Anregungen für Neuhundebesitzer? Lass es uns in den Kommentaren wissen!


Bildcredit: (c) Haustiermagazin.com


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Über Gastautor 26 Artikel
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